#029 Vom DAX-Konzern in die Selbstständigkeit: Elena Springub über Führung, Freiheit & Selbstverantwortung

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Elena Springub, Gründerin und Geschäftsführerin von Springub Consult. Elena war viele Jahre bei der Deutschen Telekom tätig, wurde bereits mit Anfang 30 leitende Angestellte und hat große Transformationsprojekte verantwortet. 2023 entschied sie sich, ihre sichere Konzernkarriere hinter sich zu lassen und ihr eigenes Unternehmen aufzubauen.

Heute begleitet sie Vorstände, Geschäftsführer und Organisationen durch Veränderungsprozesse und verbindet dabei Strategie, Leadership und den Menschen im Mittelpunkt.

In dieser Folge erfährst du:

  • warum Selbstverantwortung für Elena der Ausgangspunkt jeder Karriere ist
  • wie sie früh gelernt hat, sichtbar zu werden und Chancen aktiv zu ergreifen
  • warum andere Menschen nicht über die eigenen Grenzen entscheiden sollten
  • weshalb äußerer Erfolg irgendwann innerlich nicht mehr genug war
  • wie der Sprung vom DAX-Konzern in die Selbstständigkeit wirklich war
  • was gute Führung heute für Elena bedeutet
  • wie sie mit Zuschreibungen wie „zu laut“ und „zu direkt“ umgeht
  • warum Familie, Karriere und Selbstbestimmung eine bewusste gemeinsame Entscheidung brauchen
  • und weshalb Erfolg für sie heute vor allem Freiheit bedeutet

Eine Folge über Karriere, Transformation, Selbstbestimmung, Führung, Mutterschaft und den Mut, dem eigenen Herzen zu folgen.

Lass uns verbinden: Zu meinem LinkedIn-Profil: linkedin.com/in/hannah-laura-frick/ Zu meinem Instagram-Profil: @hannahlaura.frick Zu meiner Website: https://hannah-frick.de/

Connecte dich mit meiner Interviewpartnerin Elena Springub: https://www.linkedin.com/in/elena-springub/

Du willst in den Podcast? Du kennst jemanden mit einer starken Geschichte – oder möchtest selbst Gast sein? Dann schreib mir gerne auf LinkedIn oder Instagram.

Transkript anzeigen

00:00:00: Unsätzlich sind wir alle erst mal Gestalter, Gestalterin des eigenen Lebens und haben eine Selbstverantwortung uns gegenüber den Weg auch selbst zu gestalten.

00:00:10: Die Führung zeichnet die Menschen aus, die andere zum Scheinen bringen.

00:00:15: Meine Aufgabe als Führungskraft ist es, Menschen in ihr Potenzial in ihre Stärke zu bringen damit sie glänzen können und über sich selbst hinaus wachsen.

00:00:26: Folg wirklich deinem Herzen, also gerade diese Konkurrenz von dem was wir denken.

00:00:33: Was wir sagen und was wir auch vor allem fühlen dass das stimmt.

00:00:37: Also nur wenn diese Konkurenz besteht aus Denken, Sagen und Fühlen Wenn du das hast dann macht es auch wenn das vielleicht für die ganze Welt drum herum irgendwie als nicht richtig erscheint.

00:00:48: Folgt demal, wenn das einfach aus dir spricht dann bist du so ganz bei dir und es gibt nix stärkeres.

00:00:54: Und wenn Du das hast, dann wird der Weg gut werden!

00:00:58: Willkommen bei Liders Unplugged The Stories Behind.

00:01:01: Ich bin Hannah und in diesem Podcast spreche ich mit spannenden Führungspersönlichkeiten über ihren Weg.

00:01:07: Dabei geht's nicht um den Titel.

00:01:09: Es geht viel mehr um die Geschichten, die hinter einer Karriere

00:01:12: stecken.

00:01:13: Wir reden über mutige Entscheidungen, den Umgang mit Herausforderungen und die Top-Learnings, die am Ende den Unterschied machen.

00:01:20: Willkommen zurück bei Leaders an Pluck, der Stories Behind.

00:01:25: Ich habe heute wieder einen ganz tollen Gast nämlich die Elena Springhub und Elena ist Gründerin und Geschäftsführerin von Springhup Consult und sie ist ehemalig leitende Angestellte eines DAX-Konzerns und begleitet heute vorständige Chefsführer und Organisationen durch Transformation und hat dabei immer den Anspruch Strategie, Leadership und den Mensch als Mittelpunkt von all dem zu vereinen.

00:01:51: Liebe Elena so schön dich heute hier als Gast zu haben.

00:01:54: danke dass du dir die Zeit nimmst.

00:01:56: ich würde vorschlagen bevor wir einsteigen in dein Weg in deine Stories behind stelle dich gern einmal in wenigen Sätzen selbst vor.

00:02:05: Ja, erstmal ganz lieben Dank für die Einladung.

00:02:07: Hannah ich freue mich riesig dass ich heute da sein darf und klar stelle ich mich gerne erst mal vor.

00:02:12: Ich würde es ein bisschen anders machen als so klassisch irgendwie durch den Lebenslauf zu gehen sondern zu sagen was zeichnet mich eigentlich schon mein Leben lang aus?

00:02:21: Was gehört eigentlich schon immer so zu mir?

00:02:23: und tatsächlich das Interesse an Menschen zählt schon immer eigentlich zu meinen Hauptthemen, die mich in meinem Leben beschäftigt haben.

00:02:30: Und so das erste Mal wirklich so bewusst, dass ich mich für Menschen interessiert war, wirklich meine Karriere im Volleyballverein, weil ich mich damals schon mit so zwölf, dreizehn trefflich mit meinem Trainer darüber gestritten habe, wer eigentlich welche Stammposition im besten Fall im Team hat?

00:02:45: Weil ich schon da irgendwie ein Gefühl dafür hatte, wer hat welche Stärke, wer kann was besonders gut.

00:02:52: Und das hat sich dann eigentlich weiter durchgezogen.

00:02:54: Also ich habe dann auch in der Oberstufe, in der Schule war ich dann mal Schulsprecherin gewesen.

00:03:00: Hab es auch gerne gemacht um einfach die Interessen von uns als Schülern da zu vertreten.

00:03:04: Ich hab im Studium dann auch sozusagen da irgendwie die Studiengangsleitung auf der Studentenseite übernommen auch da wieder zu gucken hey was sind eigentlich die Interesse von uns?

00:03:13: und bin dann über mein erstes großes Praktikum im Rahmen von Studium bei einem Energiefersorger gewesen.

00:03:20: Und kam damals dann das erste Mal mit Anfang zwanzig, also neunzehnzwanzig war ich da – mit der Fragestellung auch in Berührung wie verhalten sich Menschen in so einer Organisation oder wie verheiten sich auch Kunden gegenüber einer Organisation?

00:03:34: Ich fand es damals schon irrsinnig spannend Im Rahmen meines nächsten Praktikums, das hat man ja früher oder vielleicht auch heute noch so gemacht.

00:03:44: Möglichst jung, möglichst viele Praktika und Berufserfahrung sammeln dass man da eben gut aufgestellt ist wenn es dann wirklich mal richtig los geht nach dem Studium Und bin dann bei Daimler ins Praktikum eingestiegen und habe dort als Werkstudentin ein paar HR gearbeitet also auch im Personalbereich wo man sich mit Menschen beschäftigt und hab eben auch da schon erst große Projekte übernehmen dürfen in denen es darum gibt, wie sich Menschen auch verhalten.

00:04:12: Also gerade das Thema Organisationsentwicklung aber eben auch das Thema, wie gehen Menschen mit einem Betriebsrat um?

00:04:19: Wie gehe ich mit dem Betriebesrat

00:04:21: um?!

00:04:21: Wie bildet man da auch Allianzen gemeinsam und wo arbeitet man vielleicht auch mal tatsächlich mehr gegeneinander als miteinander?

00:04:28: Und es hat mich einfach wahnsinnig interessiert!

00:04:31: Es hat sich dann im Laufe meiner Karriere weiter fortgesetzt Mit Mitte zwanzig zum DAX-Konzern gekommen, zur Tele kommen damals auch im HR Bereich ursprünglich und habe dann schon mit Jahr vierundzwanzig, fünfundzwantzig so in dem Dreh ein erstes großes Transformationsprojekt übernommen.

00:04:51: Also richtig, richtig groß mit über zwei Tausend Menschen die da von A nach B bewegt wurden in einer Geschäfteinheit und habe mich eben auch ganz tief mit der Fragestellung beschäftigt.

00:05:02: Wie kriege ich Menschen überhaupt von A NachB?

00:05:03: In so einem Riesentransformationsprojekt also was brauche es das?

00:05:08: Menschen bereit sind dem Weg mitzugehen aus ihrer Komfortzone raus, aus ihrer

00:05:12: aktuellen

00:05:13: Position raus auf eine neue Rolle vielleicht auch mit einem neuen Vorgesetzten an neuen vorgesetztem dass dann auch wieder das Thema

00:05:22: wird

00:05:22: und eben aber auch zu gucken, wie verhält sich eine Organisation in Summe?

00:05:27: Und dann habe ich eben im Rahmen meiner Karriere bei der Telekom ganz viele von diesen Transformationsprojekten auch verantwortet.

00:05:35: Und dann eben auch auf Businessseite so daß ich selbst als Führungskraft mitbekommen

00:05:40: hab,

00:05:40: wie sich Menschen in Organisationen verhalten, wie Widerstand entsteht, wie ich Widerstand abbauen kann gemacht, bis ich Mitte dreißig war und habe mich dann aber zwanzig-dreinzwanzig dazu entschieden das Unternehmen zu verlassen.

00:05:56: Viele haben damals auch gesagt so oft im Höhepunkt meiner Karriere also ich war dann leitende Angestellte schon etliche Jahre also bin es mit Dreißig schon geworden.

00:06:05: Es war damals schon sehr eine Ausnahme da noch als Frau auch im DAX Konzernen und auch sehr männlich besetzt und hab dann eben gesagt Ich brauche was Neues.

00:06:16: Ich möchte etwas Neues machen und habe mich entschieden, mein eigenes Unternehmen zu gründen und bauert es aktuell

00:06:20: auf.".

00:06:21: Und nach Davidus gerade eben schon im Eingang gesagt hast beschäftige ich mich mit Geschäftsführern, mit Vorständen die auch Begleitung suchen auf ihrem eigenen Weg in der Führung, auf dem eigenen Weg der Unternehmensführung also sozusagen auch ein Strategie Sparring aber auch im Umgang mit dem eigenen Top-Leadership Team.

00:06:40: Das würde ich sagen zeichnet mich auf der Business-Seite

00:06:44: aus

00:06:45: und auf der privaten Seite, die gibt es natürlich auch tatsächlich.

00:06:51: Ja, das ist ja manchmal gerade so wenn man so starke Karrieren

00:06:54: hat

00:06:55: steckt auch vielleicht kommen wir später darauf noch mal zu sprechen, ist ja häufig so dass das Privatleben viel zurücksteckt und das muss ich auch gestehen.

00:07:03: also auch das war viele viele Jahre immer ein Thema wo andere feiern waren, wo andere abends irgendwie nochmal beim Essen waren, saß ich halt nochmal am Schreibtisch oder damals noch im Büro irgendeiner Geschäftsreiser auf irgendeinem Kontinent unterwegs.

00:07:15: und heute hat auch das private wieder etwas mehr Raum gewonnen.

00:07:19: Und wenn ich dann eben privat unterwegs bin, beschäftige ich mich ganz viel mit meinen zwei kleinen Jungs die jetzt acht und sechs sind und natürlich auch mit meinem Mann und mache auch ganz viel Sport.

00:07:28: also auch das mit dem Volleyball beginnend ist Sport einfach ein super integraler Bestandteil in meinem Leben Sodass man sich dann häufig auch beim Sport findet, heute weniger beim Volleyball sondern eher im Einzelsport.

00:07:39: Weil es einfach tatsächlich in den Karriereweg einfacher zu integrieren ist wenn ich so unabhängig am Sport bin als dass ich das Commitment einer Mannschaft gegenüber gebe was ich jede zweite Woche gar nicht einhalten kann.

00:07:51: Genau!

00:07:52: Das rundet mein Leben ganz gut ab.

00:07:56: Es ist immer schwierig, so ein Leben in ein paar Sätze zu packen.

00:08:00: Das funktioniert natürlich nicht.

00:08:01: aber es gibt schon mal einen Überblick und ich finde was da sehr deutlich wird, dass du schon immer ein sehr umtriebiger Mensch bist und ich habe etwas nicht vergessen, wie du es formuliert hast in unserem Kennenlernen oder vorgespräch.

00:08:16: Sobald sich die Möglichkeit ergeben hat, habe ich immer die Hand gehoben, fand ich auch so eine schöne Metapher dafür.

00:08:24: Das heißt, du hast auch einfach Verantwortung sehr aktiv eingefordert und du hast gar nicht immer so drauf gewartet.

00:08:30: Wie es glaube ich manchmal auch Menschen passiert das man so darauf wartet dass ein endlich jemand sieht entdeckt war nimmt einerseits ja ist das irgendwo von Führungskräften Ja die Aufgabe Talente zu sehen und gleichzeitig haben wir alle eine gewisse Eigenverantwortung in unserem Leben Und dürfen uns fragen und überlegen Wann sage ich denn hallo, hier bin ich und du hast schon sehr früh gesagt Ich sag immer

00:08:52: hallo.

00:08:53: Hier bin ich

00:08:53: wenn sich das für mich so stimmig anfühlt Und nicht da irgendwie was eine Chance für mich erkennen und ich würde auch gern noch mal einsteigen wie das vielleicht auch dein Weg und eben auch die gerade bei telekom dann diese frühe steile karriere vielleicht auch geprägt hat Was es mit dir gemacht hat was mit deinem kollegium gemacht hat weil dass ist ja das andere weil man immer die person ist die Die hand hebt Das ist ja auch was, das muss man sich trauen.

00:09:21: Also sich selbst gegenüber aber auch anderen gegenüber weil man dadurch sehr sichtbar und sehr präsent wird und es eben einfordert.

00:09:27: Es ist nicht immer etwas, was Menschen um einen herum immer mit Applaus belohnen vielleicht.

00:09:33: Ich

00:09:34: bin gespannt wie du das vielleicht noch mal so beschreiben würdest?

00:09:38: Wie hat dein Weg geprägt und was hat das mit dir gemacht?

00:09:41: Wie war auch vielleicht das Feedback aus deinem Umfeld dazu?

00:09:45: Also da ist ja jetzt schon ganz viele Aspekte genannt und ich versuche mal so alle ein bisschen durchzugehen.

00:09:49: Ich glaube, das Wichtigste und das wäre auch schon sowas was sich jedem der heute hier mit zuhört mit auf den Weg geben will wir sind alle Gestalter unseres eigenen Lebens und wir alle haben eine Selbstverantwortung uns gegenüber Und nicht, dass irgendjemand anders uns das Leben gestaltet.

00:10:08: Also ja auch das passiert uns regelmäßig mal, dass andere meinen sie würden es für uns besser wissen und das kann ja auch hin und wieder mal der Fall sein.

00:10:15: also das heißt wir wollen uns ja nicht vor der Reflexion verschließen aber grundsätzlich sind wir alle erst einmal Gestalter, Gestalterin des eigenen Lebens und haben eine Selbstverantwortung uns gegenüber den Weg selbst zu gestalten.

00:10:28: Und ja, das stimmt schon, dass ich immer sehr früh die Hand gehoben habe.

00:10:32: Also wenn sich irgendwie eine Chance aufgetan hat, die ich für mich tatsächlich als irgendwie erstrebenswert angesehen hab, dass sie mich weiterbringt dann war ich schnell die erste im Raum, die die handgehoben hat und oder auch bei Dingen wo ich mir erstmal nicht so sicher war da dachte oh das ist schon echt viel das schon mal angekündigt habe oder auch danach zu Chefchefinn- oder Projektleitung gegangen, wenn du gesagt hast hey ich könnte mir das ganz gut vorstellen.

00:10:56: Ich hab noch XY an Fragen die ich erst einmal gerne noch beantwortet haben will und dann würde ich gerne in der Nacht drüber schlafen.

00:11:03: darf ich mich morgen oder übermorgen nochmal bei dir melden um dir mein finales Feedback zu geben?

00:11:08: Und dann wird er auch verlässlich sein.

00:11:10: also wenn ich das dann mache dann habe ich auch wieder die Verantwortung mich dann eine oder zwei Tage später auch bei der Person zu melden weil es zeigt ja schon mal nicht nur das Interesse sondern auch meine Verbindlichkeit, dass ich diese Zusatzaufgabe oder vielleicht sogar eine Zusatzrolle bereit bin zu übernehmen.

00:11:28: Und das fing schon an bei meiner Werkstudenten-Tätigkeit bei Daimler.

00:11:32: Da haben wir zum Beispiel einen Sommer über zweieinhalb Ferienhelfer eingestellt und dann war auch die Frage, wer übernimmt immer das ganze Onboarding mit denen?

00:11:40: Kein heiß geliebter Job!

00:11:42: Ich war so ja mach ich einfach um zu zeigen hey ich bin da, ich bin präsent, ich mache auch das, ich lerne dazu, ich habe externen Kontakt, ich hab internen Kontakt Die Führungskräfte, die ja auch diese Menschen aufnehmen in der Abteilungen.

00:11:55: Bei denen werde ich sichtbar und ich kann mir damit einfach einen Namen aufbauen.

00:12:00: Und das war damals schon so wichtig für mich, weil ich so mit, ja, so ein Bild aufgemalt habe, dass ich gerne mal viel Verantwortung in einem Unternehmen übernehmen will.

00:12:13: Dass sich gestalten will, dass sich Entscheidungen treffen will – und sicherlich gehört zur Wahrheit auch dazu, dass diese Anerkennung von außen will, das ich auch ein tolles Gehalt haben will, Und dann hat gesagt, okay also wenn ich das alles haben will.

00:12:29: Dann muss ich dafür was tun damit es irgendwann Wahrheit wird.

00:12:33: und so kam's dann eben auch als ich dann den Wechsel vollzogen habe von Daimler zur Telekom in der Wirtschaftskrise damals als dass im ersten Jahr, als ich dann auch noch Master Studentin war sich eben ein großes Transformationsprojekt aufgetan hat und mein damaliger Chef eben gesagt hat für uns im HR Business Partner Bereich.

00:12:55: Ich brauche halt eine Unterstützung einer Person die mich hier in diesem Projekt begleitet und ich habe dann sehr schnell in der Runde gesagt ja ich würde es gerne machen.

00:13:05: Und weil ich einfach damals sagte als HR-lerin, Transformation im Lebenslauf ist nie verkehrt.

00:13:11: Also hatte da schon irgendwie so das Gefühl dafür dass es noch ein größeres Thema für unsere Gesellschaften und auch für die Wirtschaft werden wird und habe mich dann gemeldet und genau den Punkt den du ansprichst mit dieser Gegenliebe.

00:13:22: Den habe ich in dem Projekt zum Beispiel das erste Mal so richtig schön gespürt.

00:13:27: Als nämlich einige Kolleginnen sagt, kannst du doch nicht machen?

00:13:30: Du bist ja auch noch im Masterstudium wie willst du das alles parallel tun?

00:13:35: und es wäre übergriffig und das geht doch alles nicht.

00:13:39: Und haben das auch meinem Chef gesagt dass sie das auf gar keinen Fall befürworten, dass ich dieses Projekt übernehme weil ich ja auch mein Job, ich hab meinen Masterstudio und das reicht ja wohl aus.

00:13:49: Ich habe dann halt damals wirklich habe für mich eingestanden und bin dann auch wieder damals zu meinem Chefin, hab gesagt Moment mal das ist meine Entscheidung.

00:13:57: Das ist mein Leben!

00:13:58: Und ich bin mir sicher dass ich das hinbekomme und du darfst dich auf mich verlassen, dass wenn es mir zu viel wird oder ich merke das kippt weil's tatsächlich zu viele auf meinem Schreibtisch, dann melde ich mich.

00:14:12: Zu diesem Melden kam's nie Aber genau eben da zu sagen, ja ich stehe für mich ein und ich kämpfe dann auch für mich.

00:14:21: Und eben das ist der letzte Aspekt den du ja auch gefragt hattest Dann halt eben auch zu sagen in dem Fall mir war nicht egal was meine Kollegen gesagt haben.

00:14:31: Ich habe das sehr wohl wahrgenommen, ich hab es auch sehr gut gehört.

00:14:34: und trotzdem habe ich für mich entschieden und eben nicht für mein Umfeld weil mein umfeld aus den unterschiedlichsten Gründen meint dass das jetzt für sie das bessere wäre.

00:14:43: Und bei solchen Sätzen sage ich auch immer, die da höre.

00:14:46: Es ist ja auch erstmal eine Selbstkundgabe meines Gegenübers und hat erst mal viel mit meinem Gegenüber zu tun und relativ wenig mit mir selbst.

00:14:55: Genau das habe ich mir gerade hier als Notiz gedanke hatte ich auch so dieses... Ich finde, die Erkenntnis daraus ist auch die Limitierung anderer ist nicht meine eigene Limitierung.

00:15:05: Also weil andere in ihrer Definition von was es möglich, was schafft ein Mensch?

00:15:11: Was ist normal?

00:15:13: Die Definition für alle diese Dinge muss nicht der eigenen entsprechen.

00:15:17: Weil ich finde das passiert ist es aber auch schon erstaunlich, weil du warst sehr jung dass man Sonst dazu neigt das zu übernehmen.

00:15:25: Man überneigt ja dazu, was bei anderen als normal, als das schafft man, also das macht man zu über nehmen und dann aber wirklich da schon zu sagen ich erkenne das und ich erkenne dass die Definition meines Gegenübers ist nicht meine eigene.

00:15:38: Ich glaube sonst häufig auch irgendwann im Laufe des Lebens vielleicht nicht immer so früh Aber es ist ein Learning wo man immer diese Abgrenzung auch schaffen muss und sich auf sich selber hören muss und für sich selber anerkennen muss oder zumindest auch sagt, ich probiere das aus.

00:15:53: Vielleicht haben Sie am Ende recht aber ich möchte erst für mich rausfinden ob das richtig ist was sie denken was meine Limitierung da noch ist

00:16:02: und absolut

00:16:03: und da.

00:16:04: dann aber also dass es die eine Seite oder das gibt es an Menschen.

00:16:09: in der Regel glaube ich auch das meint immer niemand böse das ist meistens eher wirklich Gedankengänge.

00:16:14: aber es gibt dann ja auch diese sehr richtigen Menschen in solchen Situationen oder allgemein in der Karriere, die den Gegenpult dazu besetzen.

00:16:23: Nämlich die, die noch mehr in dir sehen als man selber sieht und die ja eigentlich auch sehr wichtig sind.

00:16:28: Also Menschen, die Potenziale in einem Sehen, die man selber nicht so wahrgenommen hat oder die einem spiegeln wie viel man gerade schon schafft oder wo man auch gut ist.

00:16:37: gab es die bei dir auch?

00:16:39: Ich denke nämlich!

00:16:41: Und wiederum haben die dich gestärkt gepusht im positiven Sinn.

00:16:49: Ja, also ja die Menschen gab es und gibt's auch immer noch.

00:16:52: Und ich glaube die braucht auch jeder.

00:16:54: Und wichtig ist auch dass sie sich auch verändern dürfen.

00:16:56: Also ein Mentor eine Mentorin, die heute vielleicht für mich gut ist.

00:17:00: Es ist vielleicht in zehn Jahren in der Funktion einfach nicht mehr weil beide Parteien entwickeln sich ja auch mit der Zeit weiter, entwickeln auch andere Perspektiven.

00:17:09: aber ja also ich hatte schon eben auch sehr früh also einer meiner ehemaligen Chefs bei der Telekom also mit dem ich auch heute noch eng verbunden bin der immer auch wieder Potenzial in mir gesehen hat und mich dann auch gefördert hat, aber schon auch viel gefordert hat.

00:17:24: Also daran sollte es auch nicht mangeln.

00:17:27: Aber der einfach auch immer wieder gesagt hat Boelena du hast einfach eine wahnsinnig hohe Auffassungsgabe zum Beispiel oder was ich eben auch sehr gut kann und das schildern wir auch mittlerweile Kunden Ich habe neben meiner hohen Auffassungsgabe, ich kann zum Beispiel komplexe Zusammenhänge sehr schnell begreifen und auch wirklich durchdringen.

00:17:47: Also ich hab's auch wirklich verstanden!

00:17:49: Und es ist natürlich einfach ein Riesen-Assert auf so Top Level rollen die ich ja dann ab dreißig selbst auch inne hatte... wenn man das eben mitbringt, gepaart auch mit so einer sehr empathischen Ader die ich habe.

00:18:00: Also ich kann sehr schnell erkennen was in meinem Gegenüber gerade so los ist, was da so passiert und trau mich das auch anzusprechen um eben zu sagen hey ich sehe da vielleicht grad auch Sorge oder auch vielleicht eine Angst genauso gut aber auch zu sagen Hey ich seh' auch das Potenzial in dir sodass sich da immer Menschen hatte an meiner Seite eben entweder auf den Berufspötzungen also mein Chef zum Beispiel auch andere Vorgesetzte kamen, die mich da auch gepusht haben.

00:18:27: Was ich aber auch sagen muss... Ich habe mir schon sehr, sehr früh in meiner Karriere immer wieder ein Coach eingefordert!

00:18:33: Also nochmal diese Perspektive von außen also nicht nur im Unternehmen selbst und aus dem eigenen, ich sage mal manchmal, Sumpf heraus, Feedback zu bekommen weil das ist mir manchmal, das liegt jetzt aber an mir an meiner Persönlichkeit, es ist teilweise auch schwer gefallen das immer so anzunehmen Weil die mich halt jeden Tag erleben und immer wieder in den Rollen, die ich da inne hatte.

00:18:55: Sondern eben auch zu sagen wo ist mein Spiegel von außen?

00:18:58: Wo ich dann halt auch mal Themen platzieren kann, die Ich intern gerade gefühlt nicht platziert kann, ob Grund von taktischen Themen politischen Themen Die mit rein spielen oder die eben auch aufgrund ihrer eigenen Profession nochmal Perspektiven mit reinbringen können, die Auch ein interner Mentor Nicht Einbringen Kann quasi seiner Rolle schon auch gar nicht weil Dann einfach Grenzen überschritten wurden.

00:19:20: Und das war einfach für mich schon Mitte zwanzig auch super hilfreich und lehrreich, da auch immer wieder externe Begleitung zu haben.

00:19:27: Das mache ich heute nach wie vor immer noch.

00:19:31: Und hat ja dann eben all das auch dazu geführt?

00:19:34: Wie du selber gesagt hast mit Anfang dreißig hattest du diese viele Verantwortung, diese große Rolle Vieles, wovon andere auch träumen.

00:19:45: Das heißt du hast diese Karriere wo andere zu aufschauen dieses Unternehmen, wo jemand auf die Schulter klopft und sagt Mensch krass dass du da bist das du das geschafft hast.

00:19:54: Das heisst diese Anerkennung und entsprechend auch die Vorteile die sowas mit sich bringt Gehalt Geschäftsauto alles was so eine Rolle einfach damit sich bringt.

00:20:04: Und trotzdem kam ja die Frage dann irgendwann mit Mitte dreißig Ja was ist jetzt oder wie geht es für mich weiter?

00:20:13: Das auch, weil du selbst so beschrieben hast das eigentlich der Gestaltungsschrauben den du hattest.

00:20:19: Dieser Spielraum etwas wirklich aktiv zu gestalten mit steigender Verantwortung kleiner wurde.

00:20:26: und es finde ich voll spannend wenn man ja eigentlich denkt je höher man klettert auf dieser Leiter des zur.

00:20:32: mehr kann Ich da machen und bewirken was was meinst Du damit?

00:20:37: oder beschreib mal für alle, die auch so eine Rolle noch nicht inne hatten oder auch immer vielleicht nur das sehen was daran unfassbar toll ist und da auch toll sein darf.

00:20:48: Was hat dich daran irgendwann gestört?

00:20:51: Oder dir vielleicht gefehlt?

00:20:52: Vielleicht ist das der bessere Begriff.

00:20:55: Ja also tatsächlich war es irgendwann so dass ich persönlich für mich das Gefühl hatte.

00:20:59: Also andere Kollegen Kolleginnen würden das vielleicht auch anders sehen aber ich habe das Gefühl je weiter ich nach oben kam Umso weniger, was du schon sagst, das konnte ich gestalten.

00:21:09: Also ja, du wirst natürlich in den Rollen dann auch immer visibler da... Das kannte ich auch schon weil ich auch sehr früh schon Stabsleiterin war von dem Geschäftsführer also direkt eine Ebene unter dem Vorstand auch gearbeitet habe über viele viele Jahre.

00:21:21: Ich hab das über fünf Jahre gemacht und dann bin ich eben auch direkt in diese Exektiverolle.

00:21:25: Also ich war schon immer ein sehr exponierten Rollen Und trotzdem hatte ich da das Gefühl Ich kann auch wirklich maßgeblich große Entscheidungen mit Formen und eben entsprechend auch den Bereich, den ich immer hatte gestalten.

00:21:39: Und gerade so in meiner letzten Rolle als ich dann internationale BtoB IOT-Chefin, Strategieschefin war und verschiedenste Disziplinen also nebst Strategie da auch verantwortet hatte... hatte ich so das Gefühl, hm.

00:21:51: Also ich kann immer weniger gestalten weil mir irgendwie immer mehr vom Vorstand vorgegeben wurde auch Entscheidungen eher dort als bei uns im Kremium in der Geschäftsführung getroffen wurden deren Teil ich dann da auch war um zu sagen, ich habe irgendwie so das Gefühl wir können hier gar nicht wirklich gestalten.

00:22:08: Also wir sind jetzt hier schon ein Geschäftsführungsgremium Wir können gar nicht gestalten, wir können noch gar nicht entscheiden weil immer andere für uns im Konzern noch mitentscheiden.

00:22:17: und das war für mich wirklich so ein Gefühl und ich bin eben so einen freiheitsliebender Mensch Ich entscheide gerne, ich gestalte gerne Und ich trage auch mit allen Konsequenzen gerne die Verantwortung.

00:22:29: und all das konnte ich nicht Ich konnte das nicht mehr.

00:22:32: Es war einfach nicht im Rahmen der Möglichkeit und natürlich hätte ich mich jetzt irgendwie noch mal intern sicherlich auch weiterentwickeln können, und sicherlich hätte es auch eine andere Rolle gegeben in der das vielleicht auch irgendwie wieder wirklich gewesen wäre.

00:22:43: Und dann kam aber was Zweites hinzu – es war für mich überhaupt gar nicht mehr erstrebenswert!

00:22:48: Das heißt also diese Vision die ich mir so als junges Mädchen von der ich ja gerade schonmal Sprach aufgemalt habe mit diesem Erfolg.

00:22:55: Ich war also auf diesem Punkt all das, was ich mir da als junges Mädchen ausgemalt hatte.

00:23:01: Das ist wahr geworden!

00:23:03: Es war da und ich merkte dann für mich selbst – es war ein ganz eigener Entwicklungsprozess – dass die Überperformance, also die Übererfüllung dieses Ziel keiner strebenswertes Ziel mehr war.

00:23:15: Also ich merke so, weil man wurde mir schon eine neue Rolle oder nächster Karriere Schritt auch sozusagen... in Aussicht gestellt im Rahmen der ganzen Performance Revios, die es da jährlich auch so weiter ergibt.

00:23:27: Und ich merkte einfach nein!

00:23:29: Also das könnt ihr jetzt machen, aber ich merke innerlich dass schafft keine Zufriedenheit mehr.

00:23:35: Das schafft nicht dieses Begehren.

00:23:36: wow ja ich könnte noch einen Schritt weiter gehen sondern eher das Gegenteil zu sagen.

00:23:40: es ist gerade überhaupt nicht erstrebenswert und das war dann eben so der Punkt zu sagen nee also wenn's das hier grad nicht mehr ist dann fange ich an meine Seele an des Unternehmens zu verkaufen weil ich eine Ziel hinterher laufe wo mich andere vielleicht gerne sehen würde Ich mich selbst als Mensch gar nicht mehr sehe.

00:23:58: und so kam dann eben über einen längeren Prozess auch die Entscheidung des Unternehmen zu verlassen.

00:24:07: Für alle, die gerade zuhören und sich möglicherweise fragen wer ist eigentlich diese Hanna?

00:24:12: Und was macht sie wenn sie nicht gerade mit Menschen ein Podcast aufnimmt?

00:24:16: Ich brenne für Storytelling und nahbare authentische Kommunikation.

00:24:21: Als LinkedIn-Expertin unterstütze ich einzelne Führungskräfte, aber auch ganze Unternehmen bei ihrem Weg in die Sichtbarkeit mit Workshops und Vorträgen – aber auch in der tatsächlichen Umsetzung von der Positionierung, der Contentstrategie über die Profilüberarbeitung bis hin zum Ghostwriting von Beiträgen Weil ich bin davon überzeugt, in unserer digitalen Welt bleibt uns am Ende genau das im Kopf was etwas in uns auslöst.

00:24:48: So gewinnt man nicht nur sichtbarkeitreichweite und auch neue Mitarbeitende sondern so begeistert man nachhaltig Menschen und schafft eine echte Verbindung.

00:24:57: Etwas wovon wir in unsere Arbeitswelt definitiv wieder so viel mehr brauchen.

00:25:02: Falls das also spannend für dich ist freue ich mich sehr von dir zu lesen!

00:25:07: Ich finde es so spannend auch aus der Perspektive dass man halt doch Wahrscheinlich sogar wenn man in so einer je verantwortungsvoller die Rolle ist, desto mehr braucht man selber dieses innere Commitment oder dass es ein selber zieht.

00:25:21: Weil das mit so viel Verantwortung wie du sagst so egal was passiert ich bin dann menschlich steht dahinter.

00:25:26: Ich bin dann da ich trage die Konsequenzen und all das geht aber nur weil man selber ja so innerlich angetrieben ist und sagt, mich zieht das.

00:25:34: Ich glaube daran dass es auch für mich als Person gerade erstredenswert ich erfülle nicht einfach nur diese Rolle ich erfüll'n nicht einfach noch das was von mir erwartet wird sondern ich gehe mit allem was sich habe da rein und ich treibt es und ich steh da um das machen zu können.

00:25:49: und das braucht man auf diesem Level ja muss es mich selber ziehen und es reicht nicht nur dass jemand sagt das ist der nächste Schritt Erfüllen.

00:25:58: Ich weiß, ich hätte alles Skills dazu aber nichts in meiner Brust weiter.

00:26:02: sich bei dem Gedanke daran das zu tun und dass... Ja.

00:26:07: ...ich glaube, das spiegelt ganz gut.

00:26:08: und dann hast du auch eben einen Schritt nämlich.

00:26:10: Und ich glaub', das ist dann noch das was es braucht um einen Schritt zu gehen der auch dann so mutig ist wie bei dir weil du hast sehr bereit für dich dann eben gewissen Status eine Sicherheit ein sehr gutes Einkommen losgelassen und hinter dir gelassen Und das sogar ohne genau zu wissen.

00:26:29: Du hattest ja noch nicht so ginten Wusstes, okay morgen fange ich den neuen Job an oder morgen starte das oder das?

00:26:36: Sondern es war so Ich gehe hier raus und ich habe so vielleicht in meinem Kopf eine Idee aber keine Ahnung was jetzt auf mich wartet Keine Ahnung ob ich nächsten Monat Geld verdiene.

00:26:46: natürlich man kann auch immer einen Zeitraum überbrücken Das ist sicherlich ein Fakt.

00:26:49: Aber wenn man eben aus so einem Level auch kommt So dieses Okay What's next, was passiert?

00:26:54: Ich spring jetzt.

00:26:54: Was passiert?

00:26:57: Wie war das für dich?

00:26:58: Was waren Gedanken, Ängste, Sorgen und was war dann auch eigentlich die Realität?

00:27:03: Ja also es ist ein total valider Punkt vor allem.

00:27:06: Also für mich war schon klar dass kein neues Anstellungsverhältnis auf mich wartet.

00:27:13: Also dass ich das einfach gerade für mich selbst nicht möchte Sondern dass ich mein eigenes machen muss, um dargestalten zu können.

00:27:20: Um da was aufbauen zu könnten von der Pieke und hätte man mir das wahrscheinlich vor zehn Jahren gesagt aber du wirst irgendwann mal machst mal dein eigenes und hast dich selbstständig und baust dann ein Unternehmen auf.

00:27:29: Ich sage auf gar keinen Fall.

00:27:31: also das war so gefühlt in meiner DNA nie vorgesehen als.

00:27:33: es gibt ja auch heute welche die sagen von Anfang an ich möchte unbedingt Unternehmer-Unternehmerin werden, was ich auch großartig finde.

00:27:40: Das war für mich überhaupt nie... Thema, also es war irgendwie immer so dieses ich bin halt Angestellte auf einem Level und dann ist das so.

00:27:47: Und von daher ist es genau eben dann so gewesen zu sagen hey wo kommt denn jetzt eigentlich dann wieder Einkommen her?

00:27:52: was mache ich konkret?

00:27:54: Diejenigen, die mich kennen, die wissen das.

00:27:56: Ich bin schon eine sehr organisierte, sehr geplante, sehr strukturierte Person und dann halt eben davon loszulassen – das muss ich auch immer dazu sagen – der Gesamtprozess des Loslassens hat fast zwei Jahre gedauert.

00:28:08: Also es ist jetzt nicht mal so ne Eben-Zack-Entscheidung gewesen, ich mach' das jetzt!

00:28:13: Sondern ja sie wurde getroffen Und es war eben auch so eine Entscheidung, die dann lange gebraucht hatte.

00:28:21: Eben weil ich schon Angst hatte und das war dann auch wirklich Angst all das loszulassen also sowohl diese finanzielle Sicherheit aller auch den Status Die Anerkennung all das wirklich irgendwie ein Stück weit hinter mir zu lassen und zu sagen, okay wer bin ich denn dann eigentlich?

00:28:37: Und auch immer wieder zu sagen nein.

00:28:39: Ich habe halt nur in Anführungszeichen diese Rolle.

00:28:43: Ich glaube das ist ganz wichtig weil das haben heute leider nicht mehr so viele verstanden dass ich nur eine Rolle habe und die nicht bin dass ich mich anders definieren kann und darf.

00:28:52: Und es war schon klar, dass sich gerne weiterhin auch auf meinem Level arbeiten will also vor allem mit Geschäftsführern Vorständen an ihren Organisationen, an ihren Führungsthemen oder durchaus auch an Ihren persönlichen Themen die Sie haben.

00:29:06: Die haben alle, die hat jeder Mensch von uns um da eben sozusagen auch andere zu bestärken oder auch mit anderen an Ihrem Organisationen zu arbeiten um diese Organisation wirklich zukunftsfähig zu machen.

00:29:19: Was ich allerdings nicht wusste war, wo kommen denn jetzt diese Kunden her?

00:29:23: Und das ist glaube ich so echt eine Frage auch.

00:29:24: Das werde ich heute ganz häufig gefragt wie kommst du an deine Kundchen?

00:29:28: und das habe ich damals auch ganz viele gefragt und dann war es wirklich auch so... Ich hatte ja den Prozess auch da hab' ich gestaltet und hat mich nicht gestalten lassen.

00:29:39: Also es war schon klar, wann ich meine Kündigung einreiche und habe natürlich dann auch viel für meine Sichtbarkeit getan.

00:29:46: Hab viele Gespräche geführt und bin auch so ein bisschen aktiv schon geworden.

00:29:50: Und dann ist aber was Interessantes passiert, was mir auch viele Profe Zeit haben.

00:29:55: Ich hätte nie gedacht dass das so wahr ist.

00:29:57: Es muss tatsächlich die Tür erst zugehen bevor eine andere aufgehen kann.

00:30:00: Gerade dem Thema wenn ich nicht wieder in der Anstellung rein will.

00:30:04: Und dann haben viele mir auch gesagt, als ich dann noch gerade in den letzten Monaten der Anstellung war.

00:30:09: Mach du da erst mal fertig?

00:30:11: Dann unterhalten wir uns und genau so war das dann auch.

00:30:14: also Ich bin dann Ende Oktober zwanzig dreiundzwanzig raus und dann ist hier ein NRW.

00:30:18: sie sitzt hier in der Nähe von Bonn Ist der erste Elft auf Heiertag und am zweiten Elften habe ich morgens direkt etliche Anrufe bekommen und gegen halb zehn hab ich dann meinen Mann angerufen hat gesagt Also wenn ich jetzt will ist der Kalender voll und war überwältigt.

00:30:36: Also jetzt kann ich heute noch gar kaum mit Worte fassen, es war einfach überweltigend wie viele Menschen auf mich zukamen und sagten sie würden gerne mit mir arbeiten entweder im Einzel- an ihrem Leadership Team und oder ihrer Organisation im strategischen Aufbau.

00:30:51: Und dann hat das natürlich noch ein paar Wochen gedauert, bis ich mich auch final sortiert hatte aber ich bin dann schon wirklich in den Jahreswechsel hinein mit unterschriebenen Verträgen reingestartet und habe sogar das erste Projekt auch damals Mitte November Anfang Dezember sogar gestartet Und das war dann im Prinzip die Reise in die Selbstständigkeit.

00:31:13: Heute habe ich schon eine erste Mitarbeiterin, die fest angestellt ist und ein kleines Freelancer-Team noch drum herum.

00:31:19: Ja!

00:31:20: Wir arbeiten uns so langsam auch in Positionierung und Produkte durch und sind echt sehr dankbar für die Kunden, die wir heute schon begleiten.

00:31:31: Ich kann das so nachvollziehen, was du sagst.

00:31:33: Und ehrlich gesagt ist es auch etwas, was ich ganz oft erzähle, auch wenn ich das gefragt werde und ich weiß nicht welche universellen Gesetze da dann ihre Rolle nachgehen.

00:31:43: aber das ist wirklich wahnsinnig.

00:31:45: man muss wissen oft

00:31:47: so

00:31:48: wie vor wir springen wollen wir sicher sein dass das andere klappt.

00:31:52: also wir wollen die Sicherheit so ich lass das los weil dann klappt das sicher Die kann einem niemand geben und dann verharren vielleicht viele Menschen, springt dann doch nicht.

00:32:00: Aber erst wenn du wirklich sagst ich springen komme was wolle also die Entscheidung ist gefällt Ich mache das und dann gucke ich und dann funktionieren diese was auch immer energie in universität und es öffnen sich türen.

00:32:12: Ich sag das auch mal so, ich wusste damals gar nicht ganz sicher wo ich gestattet bin wohin das führt und was sich am Ende macht.

00:32:18: Dinge die ich heute mache hätte ich nicht mehr auf mein Wischenboard schreiben können weil sie waren noch gar nicht in meiner Gedankenwelt da.

00:32:24: diese Türen habe ich noch gar nichts gesehen.

00:32:26: es haben sich türen geöffnet von denen ich mich wusste dass es diese Türe überhaupt gibt so und das ist ganz spannend und... Was man daraus sicherlich aber als konkreten Tipp mitnehmen kann was ich ja auch so empfinde dieses Netzwerk, Kontakte alles.

00:32:40: Also jeder Mensch in deinem Umfeld muss wissen dass du jetzt diese Entscheidung getroffen hast und dich selbstständig machst.

00:32:47: Egal ob privates Umfeld oder berufliches Umfeld weil jeder kennt jeden und alle.

00:32:52: die ganze Welt muss wissen da ist jetzt jemand die startet in dem Bereich jetzt mal läuft die mal los Und dann kennt jeder jemand und in der Regel sind alle Menschen ja auch sehr hilfsbereit die man kennt wenn man sagt hey bin Du, jemand da kennssprich ne Empfehlung aus oder meld dich bei mir oder der soll sich bei mir melden.

00:33:10: Das machen die Menschen.

00:33:11: man muss wirklich alle Kontakte halt dann auch nutzen pflegen anrufen und Und dann geht das ganze irgendwie entwickelt sich und dann passieren Dinge die man davor wirklich nicht auf dem Schirm haben kann leicht sehr schön

00:33:25: Genau, also es ist wirklich so wie du sagst.

00:33:27: Also gerade das mit den Menschen dann Reden in Austausch gehen und das Publik machen dass man halt eben da jetzt unterwegs ist.

00:33:32: und ich glaube Das ist schon echt ein Unterschied zu einem Anstellungsverhältnis.

00:33:36: Ja auch da habe ich wir häufig im großen Transformationsprojekt ja auch begleitet.

00:33:40: Auch dafür ändern sich Rollen Und manchmal muss man auch gar nichts machen.

00:33:43: Dann verändert sich die Rolle Was ich dann auch wieder interessant und spannend finde Wie so was eigentlich funktionieren kann.

00:33:50: Aber es ist schon eher in so einem angestellten Verhältnis, ohne es irgendwie bewertend oder böse zu meinen.

00:33:54: Es ist schon irgendwie ein Weg vorgegeben einfach dadurch dass die Organisation in sich halt einfach schon funktioniert und ihr übriges tut damit sie funktioniert.

00:34:03: Und dann ist der Weg beschrieben und das ist bei uns Selbstständigen

00:34:06: anders.

00:34:08: Seither die Reise, ich sage immer meine Welt ist so viel bunter geworden.

00:34:11: Also Telekom hat ja mit Magenta schon eine echt schöne Farbe, aber zu sagen es ist dann halt alles doch immer in diesem Farbton sozusagen gehalten.

00:34:19: und jetzt ist es so viel bunter geworden man kriegt so viele neue Eindrücke, man unterhält sich vielleicht auch mal ganz fachfremd und kriegt Ideen rein und denkt okay also so kann man Dinge Sachverhalte auch sehen.

00:34:29: oder Ich hatte ein Gespräch, da ging es auch lustigerweise um einen Podcast und dass man damit alles tun kann.

00:34:34: Wie gesagt das sind ganz neue Kosmos die ich so nie erfahren hätte.

00:34:38: aber eben auch zu sagen wir reagieren heute auch unsere Kunden auf uns was ist deren Niedt auch wirklich da?

00:34:44: auch interessiert zuzuhören und einfach zu gucken passt mein Angebot?

00:34:49: dann noch schärfe ich das nochmal nach.

00:34:51: und was ich auch ganz wichtig finde Das habe ich gerade auch am Anfang gemacht, aber heute noch schon auch mal nutzen sich auszuprobieren.

00:34:57: Also ich hatte natürlich durch all den Backgrounds, denen ich hatte, auch ein Stück weit die Freiheit mich auszuprobieren also bestimmte Dinge zu machen, die ich heute nicht mehr mache als zum Beispiel so ein schönes Beispiel ist.

00:35:10: Ich gebe keine Trainings im klassischen... Leadership Training Kontext, weil das einfach nicht meine Baustelle ist.

00:35:16: Ich berate gerne, ich arbeite gerne an Organisationsentwicklung und Top Leadership Team im kleinen, also Einzel- und kleine Vorstands- oder Geschäftsführungsteams.

00:35:26: aber ich bin keine Flächentrainerin für ein Führungskräfteprogramm, habe ich ein Netzwerk was du schon sagst?

00:35:32: um da auch echt coole Menschen auch oder Unternehmen zu empfehlen, aber eben aus sich darzu vertesten und einfach zu gucken.

00:35:38: Auch da wieder wer bin ich?

00:35:40: Was sind meine Stärken?

00:35:42: Wo sehe ich auch meine Potenziale?

00:35:43: Wo sehen die auch nach wie vor unsere Förderer und Vorderer sozusagen in unserem Leben?

00:35:48: Und was entwickle ich daraus?

00:35:50: Und einfach zu sagen go with the flow!

00:35:52: Und schau einfach ja, wie es weitergeht.

00:35:56: in zehn Jahren, wo wir da stehen.

00:35:57: Wir haben vielleicht eine erste grobe Idee was da sein darf aber auch zu sagen der Weg dahin, der wird sich auch noch ein paar mal in andere Richtung biegen von denen wir heute noch gar nicht wissen dass sie da sind.

00:36:08: Aber ich glaube das für beide sicher sagen können ist Da ist ein Weg?

00:36:12: Ja ganz sicher Und du hast es auch gerade schon angedeutet mit dem, was du ... mit den Trainings in der Form wie du sie nicht mehr gibst.

00:36:19: Was ist denn das, was Du jetzt heute hauptsächlich machst?

00:36:23: Also die Grundbedingungen, die quasi gegeben sein muss.

00:36:25: Das heißt dass sich das Unternehmen oder ein einzelnes Team in irgendeiner Art von Transformation befindet und eine Art Veränderung und ihr oder du wirst dann hinzugezogen ...durch diese Veränderung zu führen, die Strategien festzulegen.

00:36:41: Also wie vieles Strategie?

00:36:43: Wie viel ist auch operativ?

00:36:46: Also tatsächlich ich mache immer so was... Was ist der Eingang?

00:36:49: also wer meldet sich bei mir?

00:36:51: und das sind vor allem eben wie gesagt Vorstände oder Geschäftsführer im Mittelstand.

00:36:56: Ich habe mich auch wirklich fokussiert mittlerweile auf Mittelstand raus aus dem Dach sondern wirklich da rein.

00:37:02: Die eben so eine Fragestellungen haben.

00:37:06: Die letzten zwanzig Jahre habe ich so erfolgreich geführt, auf einmal funktioniert es nicht mehr.

00:37:10: Warum ist das so?

00:37:11: Oder ich merke... Ich hatte auch einen Vorstand bei mir sitzen, der sagte Elena, ich bin jetzt seit fünfzehn Jahren auf dieser Rolle.

00:37:17: Ich hab so viele Themen auf meinem Tisch wie noch nie!

00:37:20: Warum ist es so?

00:37:22: Mach dass das weggeht.

00:37:23: also jetzt so blatt gesprochen Um zu sagen, ich möchte verstehen.

00:37:26: Was ist da los?

00:37:27: Also welche Dynamik greift auf einmal in meinem eigenen Unternehmen?

00:37:30: und was übermand mich da?

00:37:31: oder wer übermant mich da so, dass ich vor lauter Bäumen schon nicht mehr den Wald sehe?

00:37:36: und ich mache das seit fünfzehn Jahren.

00:37:38: Das sind eher die Fragen wo jemand persönlich in so einem eins-zu-eins erst mal kommt und oder zu sagen hey wir haben hier gerade eine größere Transformationen vor der Brust und wir brauchen tatsächlich jetzt also auf strategischer Ebene jemand, der uns das auch begleitet.

00:37:54: Wir müssen uns verändern, aber wir wissen gar nicht wohin.

00:37:57: Also die eher noch so an dem Punkt sind ja, wir haben erkannt da ist Bedarf Aber wo soll es denn überhaupt hingehen?

00:38:02: Wo wir dann ganz strategisch erstmal anfangen?

00:38:04: was ist denn eigentlich die neue Zukunft?

00:38:06: oder was sind auch verschiedene zukünfte Die wir heute denken müssen und wo ich mit denen wirklich über die Strategie Entwicklung Reingebe bis aber auch in die Umsetzung also einen Umsetzungsplan.

00:38:17: wie schon sagte wir sind mittlerweile ein kleines Team Und mir ist es ganz wichtig, ich wurde früher auch schon im Konzern so bezeichnend.

00:38:25: Ich bin nämlich eine machende Strategin.

00:38:27: also ich möchte nicht nur strategisch irgendwas aufsetzen was dann irgendwelche Luftschlösser sind sondern ich arbeite schon immer tatsächlich so dass ich auch gucke das die Strategien die ich aufstelle auch wirklich umsetzungsfähig werden weil sie eben einmal keine Luftschlösser in strategischer Perspektive sind, aber weil sie auch systemisch anschlussfähig an die Gegemheiten der Organisationen angepasst sind.

00:38:52: Und das sind so die Fälle mit denen wir arbeiten also im Einzelnen manchmal wirklich top level sparring und oder leadership Begleitung auf Top Level als im Vorstandsteam Geschäftsführungsteams und eben auch diese strategische Positionierung oder zukünftige Positionierung des Unternehmens

00:39:09: Und mit dem Beispiel, was du gerade genannt hast zum Beispiel von Führungskräften die sagen ich habe jetzt so lange so erfolgreich geführt.

00:39:15: Das klappt nicht mehr.

00:39:17: Könntest du überhaupt pauschal beantworten?

00:39:21: Was für dich gute Führungen bedeutet?

00:39:24: also gibt es für dich sowas was du sagst.

00:39:26: das ist einfach das was es heutzutage brauche was aktuell braucht wie du zu jemandem sagen würdest dass es einfach jetzt das ist gute Führen so führt man Menschen zum aktuellen Zeitpunkt.

00:39:36: ja Also gibt es schon, also ich habe immer so zwei Perspektiven.

00:39:40: Also gute Führung zeichnet sich für mich schon dadurch aus dass ich Menschen wirklich eine Richtung vorgebe, Orientierung gebe und vor allem dadurch auch ein Stück weit Sicherheit.

00:39:50: Die Sicherheit spüren sie damit automatisch.

00:39:53: Ich muss keine Sicherheit geben das finde extrem schwer, wie das Menschen machen wollen.

00:39:57: Weil meine Sicherheit ist nicht deine, Hannah.

00:39:59: Das kann ich auch schon mal sagen.

00:40:01: Sondern wir haben ein anderes Verständnis davon.

00:40:03: Aber was ganz klar ist, wenn ich Orientierung und Richtung vorgebe und dabei auch verbindlich bin, dann schafft es bei jedem Menschen eine gewisse Art der Sicherheit.

00:40:13: Also das ist das Ein- und das ist nach wie vor Ausschlag eben für Führung.

00:40:16: wer das nicht macht er hat den Job schon einmal grundsätzlich für mich nicht verstanden.

00:40:20: Und der zweite Aspekt ist auch gute Führungszeichnungen die Menschen aus Die andere zum Scheinen bringen.

00:40:26: Meine Aufgabe als Führungskraft ist es, Menschen in ihr Potenzial in ihre Stärke zu bringen damit sie glänzen können und über sich selbst hinauswachsen.

00:40:38: Weil wenn Sie das tun dann haben wir genau das Thema was heute ja viele auch mit intrinsicher Motivation beschreiben.

00:40:45: Dann sind wir alle automatisch motiviert und sind auch bereit zu leisten.

00:40:50: Und dann hast du ein High Performing Team Wenn Du eben schaust dass die Menschen auf genau diesen Stellen dann auch arbeiten können und das heißt doch manchmal loslassen.

00:40:58: Das heißt, die Größe zu besitzen vielleicht manchmal das größte Talent im Team ziehen zu lassen weil ich daran glaube dass jemand woanders wachsen könnte.

00:41:07: Und darum geht es

00:41:09: voll schön.

00:41:10: Wow, für einen ganz tollen Input.

00:41:13: Ganz schöner Impuls.

00:41:15: Ich hatte noch Ich habe noch zwei persönliche Fragen, die ich auch so spannend finde.

00:41:20: Auch durch unser Vorgesprächsend mit mir gekommen und die würde ich da jetzt auch gerne so anknüpfen.

00:41:26: Ich finde man merkt es schon wie du bist ein sehr klarer Mensch.

00:41:28: Du bist auch sehr klar in deiner Haltung, indem... Wie du dich ausdrückst?

00:41:33: Und

00:41:33: du

00:41:34: hast mir aber auch erzählt dass du früher immer als schnell, als sehr laut, sehr präsent, sehr direkt galzt und wahrscheinlich auch bist.

00:41:44: Immer noch!

00:41:46: Und ich würde interessieren, wie du damit umgegangen bist.

00:41:50: Was das mit dir gemacht hat?

00:41:51: Weil da sind wir wieder bei den Konstrukten wenn uns Zuschreibungen gemacht werden die per se wahr sind, die für uns aber vielleicht negativ besetzt sind weil man ist nicht zu laut.

00:42:04: Also eigentlich ist es so wie du sagt Ich bin das.

00:42:06: also man kann vielleicht selber sogar sagen ich bin das.

00:42:08: Aber das Problem ist dass wir dann gegenseitig was schlechtes weil das isst man nicht.

00:42:13: Wie war das für dich, immer diese Person zu sein der zugeschrieben wird laut und dominant und präsent zu sein?

00:42:19: Und wann hast du das auch geschifte zu sagen ich bin das.

00:42:22: Und es ist nicht negativ Ich bin das nicht mehr.

00:42:24: also dass bin ich oder es ist sogar meine Stärke.

00:42:27: Also entweder neutral als das bin ich Oder sogar ich bin es und das ist meine Stärke.

00:42:33: Wie lange hat das gedauert?

00:42:34: ist es heute so dass du da komplett dahinter stehst?

00:42:36: Es ist immer noch ein Prozess.

00:42:38: wie machst du das?

00:42:41: Also tatsächlich und ich muss auch sagen, ich bemühe es gar nicht so häufig.

00:42:44: Aber an der Stelle ist es wirklich zu bemühen.

00:42:46: das ist wirklich wieder ein Thema für uns Frauen.

00:42:48: Das ist häufig so.

00:42:50: also da wo wir zu laut sind ist mann der dann bestimmt auftritt also bestimmt im positiven.

00:42:56: natürlich Wir sind zu laut oder wir sind zu direkt Und das ist mir tatsächlich gar nicht So bewusst gewesen am Anfang meiner karriere dass Es da so dieses bayes thema auch gibt sondern Ich bin ja Wie viele Frauen auf Top-Level immer in einer männerdominierten Branche, weil es uns da halt nach wie vor auch noch nicht ein ausreichender Mängel gibt.

00:43:13: Sind dann immer Frauen interessant dabei sind Männerdominierte Bronzen und ich habe das aber auch schon früh gehört in meiner Karriere dass ich eben zu laut bin, zu direkt, zu gerade, zu schnell so.

00:43:25: und dann hab' ich irgendwann gedacht was ist das eigentlich mit diesem ganzen?

00:43:28: Zu ja?

00:43:29: Und hat mich dann auch mit Menschen und ich war auch gesagt mir früher auch ein Coaching immer eingefordert habe, aber auch in mein Umfeld gegangen bin und hab einfach nachgefragt.

00:43:39: Also zu sagen was heißt denn?

00:43:41: Zu laut!

00:43:42: Zu konkret weil ich das verstehen wollte irgendwann.

00:43:45: Ich konnte damit überhaupt nichts anfangen weil es sind einfach so Wörter die dahin geworfen werden und auch die bedeuten häufig für Menschen etwas anderes.

00:43:53: Und dann bin ich irgendwann drauf gekommen Auch dieses zu schnell zum Beispiel.

00:43:57: Dann hieß es halt du hast eine wahnsinnig hohe Auffassungsgabe wenn man mir zuhört, ich kann auch relativ schnell reden.

00:44:04: Ja?

00:44:04: Ich kann auch langsamer reden aber dann ist man halt einfach schnell.

00:44:07: und ja natürlich hat das den Charakter dass sich Menschen auf der Wegstrecke verlieren kann weil ich da schon drei Gedanken weiter bin.

00:44:13: Aber auf der anderen Seite eine hohe Auffassungsgabel ist ja ne mega Stärke.

00:44:17: also es würde ich jedem bescheinigen also zu sagen ich habe die Möglichkeit dass ich das alles erfassen kann und ich muss dafür wenig tun.

00:44:23: Also lass uns nutzen Und hab dann irgendwann gesagt nee also das sind eigentlich Entweder, wie du schon sagst, neutral oder das sind wirklich Stärken von mir.

00:44:33: Und ich hab das dann auch in meinen Teams, die ich übernommen habe und die waren teilweise ja schon über hundert Menschen stark.

00:44:40: Ich hab mich immer vorgestellt, ich bin die Direkte und gerade raus.

00:44:44: Das ist gut, weil ich bringe die Dinge auf den Punkt.

00:44:47: Manchmal ist es aber so, dass ich übers Ziel hinaus schieße!

00:44:51: Dann kann man das sagen können – also das kann man auch wirklich – und dann kann ich mich dafür entschuldigen.

00:44:57: Wenn ich merke... dass ich auch mal über das Ziel in der Ausschieße, dann gehe ich da auch hin und sage es tut mir leid.

00:45:03: Und dann kann ich aber auch sagen Es war in der Situation Ich habe dir jetzt Folgendes gesagt und das war gerade einfach zu viel und das hab' ich auch in deiner Reaktion gemerkt als du zurückgezogen bist oder dich zurückgezogen hast sogar Dann auch zu sagen und das waren nicht meine Absicht sondern meiner Absicht war die folgende und habe das dann eben wirklich an vielen, vielen Stellen zu meiner Stärke gemacht.

00:45:25: Und auch heute wenn mir dann das Feedback gegeben wird, dann frage ich... Wenn ich es nicht verstehe, frage einfach nach!

00:45:30: Und an manchen Dingen arbeite ich auch weil ich dann auch merke okay, dass wird jetzt vielleicht irgendwie doch zu kritisch aufgefasst.

00:45:35: und wenn ich dann ehrlich bin und das aus der Perspektive betrachte da denke ich mir dann manchmal auch ja so oder mal ein bisschen ruhiger, bisschen leiser mich mehr zurückzunehmen und eben beide Facetten auch spielen zu können, aber auch wieder zu bestärken.

00:45:51: Fragt nach was meint die Menschen?

00:45:55: Was sagt euch das und wie könnt ihr das für euch verwerten?

00:45:59: Und ich sage manchmal ist es auch gut wenn man so Dinge erst mal noch nicht annehmen kann, auch wenn sie ein mehrere Menschen sagen.

00:46:04: Ist manchmal so einen Verdacht aufs blinden Fleck den wir alle haben, ist manchmal einfach aufzuschreiben als ich habe mittlerweile immer noch ein Buch Und manchmal schreibe ich mir auf die letzten Seiten Dinge, die wir Menschen sagen.

00:46:17: Manche kann nicht direkt annehmen und bei manchen dauert sogar Jahre und irgendwann denke ich das meinte Hannah damit.

00:46:23: Ah okay!

00:46:24: Dann kann ich es auch annehmen oder einsteigen weil wenn's mehrere Menschen sagen dann liegt der Verdacht nahe dass da irgendwas dran ist.

00:46:33: Ja und am Ende sind wir halt alle auf dem Weg der niemals änderte herauszufinden Wer wir sind, was uns ausmacht.

00:46:42: Worin wir unsere Stärken sehen, worin wir uns auch verbessern dürfen.

00:46:46: wie also?

00:46:46: das ist halt so.

00:46:47: jeder lebt halt doch in.

00:46:49: Wir nehmen ja alle die Welt ein bisschen anders war weil sie alle durch unsere Augen sehen und einfach jeder so ein bisschen in seinem eigenen Universum da sich befindet Und dann immer wieder abwägen muss.

00:46:59: Genauso sind jetzt die Zuschreibungen der anderen Die ich Abgrenzen kann oder sind das Dinge die ich annehmen und verändern darf.

00:47:05: Also, und ich glaube es endet niemals sich da immer wieder diese Fragen zu stellen.

00:47:10: Und da passende Anschlussfrage weil wir es auch davon hatten das ist natürlich sind das Zuschreibungen die häufig auch eher weiblichen Führungskräften oder Frauen im Allgemeinen gegeben werden.

00:47:23: dann bist du ja nämlich auf dem Weg auch noch Mama geworden.

00:47:26: Du hast eingangs gesagt dass zwei Söhne vielleicht.

00:47:29: da auch die Frage wie hat das denn Dein Blick, deine Karriere.

00:47:35: Dein Verständnis von Karrieremarbeit-Leben verändert für dich selbst aber vielleicht auch wieder das was von außen zugeschrieben wird.

00:47:46: also was hat dieser dieses einschneidende Erlebnis dass ich werde Mama oder sogar zweimal mit dir gemacht?

00:47:57: Also, das war schon immer ein tiefer Wunsch von mir gewesen auch irgendwie Mama zu werden.

00:48:02: Das war schon... Auch das war früh gesetzt irgendwie?

00:48:05: Ich war super gerne gebaby-sittet und habe ein Operjahr gemacht.

00:48:09: Und hab auch immer gesagt als wenn ich mir was wünschen dürfte dann würde ich mir zwei Jungs wünscht weil ich immer auf Jungs aufgepasst habe und in meinem Operjadreihungs hatte.

00:48:18: Dann habe ich tatsächlich auch zwei Jungen bekommen.

00:48:21: also der Wunsche ist irgendwie wahr geworden.

00:48:24: natürlich verändert den Blick nochmal weil man auf einmal eine neue Rolle dazubekommt und die einfach viel Zeit in Anspruch nimmt.

00:48:32: Und dafür hat man sich auch bewusst entschieden, für uns war aber klar – da sage ich immer schon uns – das ist keine Ich-Entscheidung, sondern es ist immer eine Wir-Entscheidung, nämlich ne Paarentscheidung.

00:48:41: Für meinen Mann und mich war von Anfang an klar, dass ich nach der Geburt und schon nach einer kleinen Auszeit wieder Vollzeitarbeiten gehen werde, weil ich auch wieder meine Rolle zurück wollte oder meine Rollen ... Und ich einfach von Anfang an gesagt habe, das sind Rollen.

00:48:58: Die sind ja auch ein Stück weit in Teilzeit machbar aber schwer in Teil Zeit machbar.

00:49:04: Ich kenne genug Frauen die ja da auch struggling oder halt dann sich für einen Shop-Sharing entscheiden.

00:49:08: Das war damals noch gar nicht so opportun dass ich das da hätte machen können und das wollte ich auch gar nicht.

00:49:14: Aber mir war eben wichtig weil ich liebe es zu arbeiten schon immer.

00:49:18: Ich zieh da wahnsinnig viel Energie für mich selbst raus um auch zu sagen ich gehe in Vollzeit wieder zurück.

00:49:24: Ich glaube, es ist ganz entscheidend dass sich Paare darüber klar werden wenn sie von Partnerinnen zu Mama und Papa auf einmal werden.

00:49:33: Was heißt das eigentlich für uns als Paar?

00:49:35: Und wie wollen wir diese Elternrolle ausfüllen?

00:49:38: Klar, das kann man am Anfang theoretisch beschreiben.

00:49:40: Wenn die Kinder da sind oder das erste Kind und je nachdem wie viel es schreit oder was du so gerne hätte dann kommen auch noch mal ganz andere Dinge zum Tragen.

00:49:47: aber das war von Anfang an einfach klar dass ich dann auch zurück gehe und das habe ich auch gemacht.

00:49:52: Auch im übrigen Davider Ja ja wärt Du erst mal Mama Dann sehen wir weiter wo ich immer schon dachte Nee, nur weil ihr so Papas wart Und das Familienkonstrukt bei euch so gelebt habt ist Total okay, aber schließt bitte nicht von euch auf uns.

00:50:05: Wir haben ein anderes Verständnis vom Elternsein.

00:50:08: wir haben nicht das verständnis die man mal sitzt zuhause in der Papa geht arbeiten sondern wir haben das Verständnis darf und wir können beide arbeiten und wir kann beide die Care Arbeit auch übernehmen.

00:50:17: Und wie macht es auch heute?

00:50:19: Fünfzig fünfzig eher mein Mann sogar ein bisschen mehr als ich Dass er auf die Kinder auch aufpasst.

00:50:25: und ich glaube was ganz wichtig ist ist eben nebst dem Klärung des Elternseins und der Klarheit darin, wie wir das leben wollen.

00:50:34: Auch das Thema Hilfe also dass man sich von Anfang an klar wird wenn beide arbeiten gehen wollen oder auch bei den verantwortungsvollen Rollen sind oder auch nur einer Dass du dir von außen Hilfe holst weil ich erlebe gerade beim Müttern oder Frauen Ich darf keine Hilfe annehmen.

00:50:50: Oder ich mache das mal eben noch schnell Und mal eben schnell irgendwie eine Stunde irgendwas machst du sieben Mal am Tag dann hast du sieb Stunden voll.

00:50:58: Und das gehört eben auch bei uns zur Realität.

00:51:00: dazu zu sagen, da ist nur Oma in dem Fall die unterstützen kann und mit der die Rolle sehr klar besprochen ist im Übrigen.

00:51:09: Also es ist kein Zufall sondern die Rolle ist sehr klar gesprochen und auch der Arbeitsauftrag sozusagen daran.

00:51:14: Und wenn wir Oma nicht hätten, dann hätten wir eine Nennie.

00:51:16: Also ganz klar!

00:51:18: Aber eben auch so Dinge wie bei uns dass wir ein Gärtner zwei bis drei mal im Jahr haben der sich um unseren Riesengarten den wir hier haben mit kümmert das wir natürlich ne Putzfrau haben oder das eben auch mal der Lieferservice kommt Oder eben auch bei Schulfesten oder Kita-Festen.

00:51:33: Da steht da nicht die Fancy-Torte oder irgendwie Fancy Dessert oder irgendwelche Fancy Vorspeisen Die irgendwie ne Stunde, zwei Stunden Vorbereitung haben Sondern ist es halt im Fall der Fälle der Marmor-Kuchen oder auch mal der gekaufte Streuselkuchen vom Bäcker, ja das ist dann den Trade-off, den wir zahlen.

00:51:50: Aber dass man sich eben in ganz vielen Belangen Hilfe an die Seite holt weil sonst muss ich auch sagen wird es einfach schwer vor allem aufgrund der teilweise noch sehr... restriktiven Betreuungsmöglichkeiten in Deutschland, über die man noch eine Stunde diskutieren könnte.

00:52:08: Hier gibt es eben auch, also es gibt ja einfach auch Rahmen, die wir haben aber eben sich im Rahmen zu gucken dass man's maximal gut organisiert.

00:52:16: und der letzte Punkt den ich dann noch nennen würde was ganz wichtig ist ist einfach Strukturordnung Planung und da sind wir natürlich halt gesegnet Weil wir das beide sind als Typen, also vom eigenen Antrieb her.

00:52:30: Dass Organisation des Halbes leben ist und wir planen in der Regel schon mindestens vier Wochen im Vorhinein und sprechen auch viel mit unseren Kindern.

00:52:38: Wann ist Mama da?

00:52:39: Wann is Papa da?

00:52:41: Und versuchen wirklich sicherzustellen... über Nacht einer von uns beiden zu Hause ist, weil sie sind noch klein.

00:52:47: Sie werden zwar größer aber es ist einfach für sie enorm wichtig und wir schaffen das in ganz vielen Fällen.

00:52:54: also ich meine jetzt sind sie sechs und acht und in drei Fällen hatten wir's bisher dass wir beide nicht über Nacht Zuhause waren, weil wir beide wirklich geschäftlich unterwegs waren.

00:53:02: Aber es findet sich irgendwie immer einen Weg Und auch da wer offen mit dem Arbeitgeber redet oder der Arbeitgebarin Auch da.

00:53:09: es gibt immer irgendwie Weg und es ist hoffentlich auch in einer Arbeitsbeziehung immer ein Geben- und Einnehmen, in einer guten Balance.

00:53:20: Und dann kann ich mit Chef oder Chefin reden.

00:53:23: wenn die Balance natürlich kippt weil der Einnehmer das Gefühl hat Ich muss mehr geben als nehmen Dann kriegt man irgendwann eine Thema Das ist schon klar.

00:53:29: aber auch da den Mut aufzubringen und auch mit dem Gegenüber in den Austausch zu treten.

00:53:35: wie wollen wir das miteinander arbeitstechnischen Ebene klären, dann finde ich es sind schon viele Vorzeichen so gegeben dass auch ja Familie und Beruf funktionieren kann.

00:53:48: Schön!

00:53:48: Und wie du also Ruby bei dem... Es gibt immer einen Weg unter alldem wie du's gerade erzählt hast.

00:53:55: jetzt von den letzten beiden Punkten aber eigentlich auch von den Letzten forty-fünf Minuten gemeinsam Woran machst Du denn heute fest, dass du dich für Dich auf Deinem richtigen Weg befinde es und ein für dich erfolgreiches Leben führst.

00:54:13: Das ist eine sehr gute Frage, eine sehr große Frage und ich finde eine sehr bedeutsame Frage für jeden von uns.

00:54:22: Also ich würde sagen, es hat sich massiv verändert.

00:54:24: Es war früher schon so das was ich beschrieben habe Karriereleiter hoch erfolgreich sein und dann bin ich erfolgreich.

00:54:30: also ist ein bisschen gefühlt für mich so dass was sozial anerkannt ist und was die Gesellschaft so vorschreibt oder darunter versteht und heute mittlerweile hat sich das tatsächlich erst seit ich selbstständig bin und mich auf diese Reise begeben hab ist es eben dieser Punkt zu sagen, ich kann selbstbestimmt arbeiten.

00:54:46: Also wenn ich da wirklich selbstbestimmend unterwegs bin... Ich habe eine gute Balance zwischen Familie und auch meinem Privatleben.

00:54:52: also was sich für mich machen kann.

00:54:54: Zum Beispiel gerade mein Sport der ja ohne meine Kinder stattfindet, das ist auch gut so.

00:54:59: aber wenn ich eben eine gute Ballance zwischen diesen drei Feldern arbeite, Familie Memeister von Ei auch wirklich habe und wenn ich da eine gute Balance finde.

00:55:09: Und wenn ich einfach auch sage, ich komme mit dem was ich eben auch heute verdiene oder umsetze Auch mit unserer Firma und meinen Mitarbeitern dass ich da für mich gut über die Runden komme.

00:55:22: Also es muss jetzt gar nicht eine halb dreiviertel Millionen Umsatz oder sowas sein, sondern eben auch einfach so das Ich mir mein Leben hier ermöglichen kann, dass wir zum Beispiel... Das ist für uns als Familie ganz wichtig!

00:55:33: Dass wir um die Welt reisen können einfach Kulturen zu erleben, in Kultureen auch einzutauchen.

00:55:39: Dass wir uns die Freizeit oder den Freiraum nehmen können auch mal zu sagen Wir sind jetzt mal acht Wochen unterwegs.

00:55:45: Klar mit Schule wird das mittlerweile etwas schwerer.

00:55:47: aber eben zu sagen wir sind in der Hinsicht frei also wir können frei sein wir dürfen frei leben auch in einer Gesellschaft freileben und wenn wir diese Freiheit haben dann ist es für mich Erfolg.

00:56:01: voll schön wäre das auch das was du aus heutiger Perspektive deinem jüngeren Ich mitgeben würdest, mit allem was du jetzt weißt.

00:56:09: Also so ein Satz oder einen Spruch oder einfach die Quintessenz dessen, was du gerade vom Thema Erfolg und richtiger Weg auch gesagt hast?

00:56:18: Ja also ich würde heute wirklich sagen – auch wenn das manchmal abgedroschend schon ist – Zeug wirklich deinem Herzen!

00:56:26: Gerade diese Konkurrenz von dem, was wir denken... Was wir sagen und was wir auch vor allem fühlen, dass das stimmt.

00:56:34: Also nur wenn diese Konkurrenz besteht aus Denken, Sagen und Fühlen... Wenn du das hast dann mach das!

00:56:40: Auch wenn es vielleicht für die ganze Welt drum herum irgendwie als nicht richtig erscheint folgt dem mal.

00:56:46: Wenn das einfach aus dir spricht, dann bist du so ganz bei dir und es gibt nichts Stärkeres und wenn du das hasst, dann wird der Weg gut werden.

00:56:56: Schön Ich würde sagen, wir sind am Ende angelangt.

00:57:00: Wir kamen aber noch einen tollen Ausblick für alle die jetzt auch dir gerade sehr gern zugehört haben viel für sich mitgenommen haben.

00:57:06: deswegen ein kurzer Teaser an der Stelle.

00:57:08: ich weil ich es weiß dass du gerade an deinem Buch schreibst

00:57:14: ja

00:57:14: worum wird das darin gehen?

00:57:16: Für alle die zuhören und wann wird es das zu lesen geben?

00:57:20: vielleicht kann mir so ein bisschen noch so Blick Richtung Zukunft und was es von Elena da noch zu finden geben wird

00:57:27: Und das ist aber lieb, danke dir ja.

00:57:28: Also tatsächlich ich habe ein Buch geschrieben und hab jetzt gerade das Manuskript abgegeben.

00:57:33: es erscheint am zwölften Oktober im Haufeverlag und es heißt Strategien für Zukunftsfähigkeit wie Unternehmen Orientierung gewinnen wenn Sicherheiten fehlen.

00:57:45: Also brandaktuelles Thema.

00:57:47: Und es behandelt genau meine beiden Herzensthemen strategische Unternehmensführung und eben auch Führungen im Sinne des Teams, des Individus und auch des eigenen selbst so dass das Buch sozusagen in drei Akte gekliedert ist und wirklich einen Abriss über alle drei Themengebiete macht und wirklich Ansätze gibt wie heute zukunftsfähig Unternehmen aufgestellt und auch geführt werden.

00:58:12: Und ich habe im Rahmen dieses Buchprojekts mich irgendwann dazu entschieden, nicht nur meine verschiedenen Perspektiven einzubringen, die ich schon gesammelt hab.

00:58:19: Sondern irgendwann zu sagen, ich spreche von diesen Perspektivien?

00:58:22: Ich frag' die Perspektive!

00:58:23: Was du schon sagst, das sind wir wieder beim Netzwerken und hat mit über fünfzig Unternehmenslenkerinnen in Deutschland gesprochen.

00:58:29: also es sind Vorstände, es sind Geschäftsführer vor allem aus mittelständischen Unternehmen.

00:58:34: aber es ist auch eins zwei drei Beispiele vom DAX dabei die mir ihre Perspektiven gegeben haben, aber auch teilweise ihre Sorgen, ihre Ängste, ihre Nöten.

00:58:44: Die auch mit eingeflossen sind um einfach auch Praxisbeispiele zu geben als es kein komplett theoretisches Buch sondern wirklich mit Praxistbeispielen unterfüttert wie Menschen Dinge schon gelöst haben oder wo sie auch einfach fragen darf vorstehen.

00:58:57: Und jedes Kapitel hat auch wirklich am Ende nochmal eine Übung mit drinnen, sodass jeder der Lust hat.

00:59:03: Auch ein Angebot im Buch drin hat direkt für sich loszulegen.

00:59:06: es ist alles ein Können keiner muss irgendwas das ist immer ganz wichtig aber einfach zu sagen hey wenn ich Bock habe mich wirklich mit Zukunftsfähigkeit zu beschäftigen dann ist es ein guter Ansatz und nicht bekommen Ansätze.

00:59:17: und ich kann auch so ein bisschen spicken was andere schon gemacht haben.

00:59:21: Ich glaube das ist ein ganz gutes ein ganz guter Mix und ja zwölfter Oktober ist es soweit.

00:59:25: ich freue mich schon riesig drauf.

00:59:28: Sehr cool!

00:59:29: Ich würde sagen, mit diesem Ausblick sind wir am Ende von dieser Podcastaufnahme angelangt.

00:59:35: ich bedanke mich bei dir liebe Elena für deine Zeit und die Offenheit und dieses herzliche Gespräch mit all den Facetten und allem was du mit uns geteilt hast und ich glaube auch so ein bisschen der Quintessenz Der Weg ist das Ziel.

00:59:48: Auch das ist so ein bisschen, so einen Spruch, den man so oft hört und wo der aber am Ende einfach so viel Wahrheit in sich trägt.

00:59:54: Der Weg is das Ziel!

00:59:55: Und wie du es auch gerade gesagt hast wenn man dann noch seinem Herzen folgt, dann muss der Weg einfach gut werden.

01:00:01: Das gibt keine andere Möglichkeit.

01:00:03: Das finde ich schön.

01:00:04: Abschluss.

01:00:05: Danke dass du dir die Zeit genommen hast und bis ganz bald und danke an alle die natürlich uns zwei zugehört haben und hoffentlich beim nächsten Mal wieder einschalten.

01:00:15: Danke dir lieber Hannah.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.