#028 Was gute Führung hinterlässt: Waldemar Oldenburger über Kommunikation, Demut & Vertrauen

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Waldemar Oldenburger, Kommunikationschef bei DACHSER, über Kommunikation, Führung und die Menschen, die unseren Weg prägen.

Waldemar nimmt uns mit in seine über 27-jährige Laufbahn als Kommunikationsmanager: von seinen ersten Stationen in der Unternehmenskommunikation über internationale Konzerne, Krisenkommunikation, Restrukturierungen und Stellenabbau bis hin zu seiner heutigen Rolle bei einem der größten Familienunternehmen Deutschlands.

In dieser Folge erfährst du:

  • warum Kommunikation in Krisen vor allem eine Frage von Haltung ist
  • was es bedeutet, schwierige Veränderungen menschlich zu begleiten
  • warum interne und externe Kommunikation nicht getrennt voneinander gedacht werden können
  • wie Kommunikation in einem global wachsenden Familienunternehmen neu ausgerichtet werden kann
  • warum „be yourself“ für Waldemar mehr ist als ein schöner Satz
  • welche Rolle Mentoren auf unserem Weg spielen können
  • und warum Erfolg für ihn heute bedeutet, in anderen Menschen etwas zu hinterlassen, das bleibt

Eine Folge über Kommunikation, Leadership, Authentizität, Unternehmenskultur und die stille Kraft von Menschen, die an uns glauben, bevor wir es selbst tun.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Früher dachte ich, Führung bedeutet die besten Antworten zu haben.

00:00:04: Jim hat mir gezeigt, dass Führungen aber vielmehr damit zu tun hat, die richtigen Fragen zu stellen, zuzuhören und anderen vor allem Vertrauen schenken.

00:00:14: Potentizität bedeutet nicht das man nichts mehr lernen muss, aber sie bedeutet, dass man lernt, die beste Version seiner selbst zu werden oder nicht die zweitbeste Version von irgendjemand anderem.

00:00:26: Und wenn ich irgendwann sagen kann, die ihren eigenen Weg mit mehr Selbstvertrauen begangen sind, weil ich ihnen im richtigen Moment eben das Vertrauen geschenkt habe.

00:00:39: Dann ist das Erfolg und das ist glaube ich die schönste Definition von Führung.

00:00:44: also es geht nicht darum eigener Erfolg wie doch zusammen, sondern... In anderen Menschen etwas zu hinterlassen, das wirklich bleibt.

00:00:51: Willkommen bei Liders Unplugged The Stories Behind!

00:00:55: Ich bin Hannah und in diesem Podcast spreche ich mit spannenden Führungspersönlichkeiten über ihren Weg.

00:01:01: Dabei geht es nicht um den Titel – Es geht viel mehr um die Geschichten, die hinter einer Karriere stecken.

00:01:07: Wir reden über mutige Entscheidungen, den Umgang mit Herausforderungen Und die Top-Learnings, die am Ende den Unterschied machen.

00:01:14: Herzlich willkommen zurück bei Leaders Unplugged The Stories Behind.

00:01:18: Ich habe heute wieder einen tollen Gast und zwar den Waldemar Oldenburger, lieber Waldemarr wie schön das du da bist!

00:01:25: Waldemahr verantwortet heute die Kommunikation beim Logistikunternehmen DAXA eines der größten Familienunternehmer in Deutschland und beschäftigt sich täglich mit den Themen Veränderung, Führung und Unternehmenskultur.

00:01:37: Und bevor wir da tiefer einsteigen, was das konkret heißt und wie dein Weg dahin auch aussah, würde ich vorschlagen.

00:01:44: Stell dich gerne einmal selbst vor, lieber Waldemar!

00:01:49: Also zunächst mal lieber hat er herzlichen Dank hier überhaupt dabei sein zu dürfen.

00:01:53: für mich sehr geehrt vielen dank.

00:01:56: ja ich höre auf den lustigen Namen Weidemar Oldenburger, die sich als Jugendliche immer gern ändern wollte bis ich gemerkt habe dass es aber eigentlich auch eine Alleinstellungsmerkmal ist.

00:02:05: von darin habe ich dann irgendwann mal auch die Lust den Namen ändern zu wollen und dann auch wieder verloren.

00:02:10: Fünffünfzig Jahre alt, eine Familie mit drei Kindern ohne Hund wohnhaft in München, fanatischer Fußballfan.

00:02:17: deswegen heute kein sonderlich guter Tag für die Aufnahme aber gut!

00:02:22: Und seit siebenundzwartzig Jahren würde ich nicht mal das Kommunikationsmanager aus Leidenschaft bezeichnen.

00:02:29: ersten zweit nichts anderes kann und zweitens weil ich auch nie was anderes sein wollte.

00:02:35: Kurze Einordnung für alle, wenn Sie die Podcast voll gehören.

00:02:37: Wir haben heute den Morgen nach dem WM aus.

00:02:42: Das heißt, alle Fußballfans wissen wie es Waldemar geht.

00:02:45: Unabhängig davon!

00:02:47: Nimm uns mal mit in deinen Weg oder eigentlich vom Fußball.

00:02:51: Wie bist du da gelandet wo du heute bist?

00:02:53: Also... Wie bist über Dachser gelandete?

00:02:56: was waren deine Stationen?

00:02:58: Ja der Weg bis hierher.

00:03:01: Okay ich versuch's mal so kurz wie möglich zu machen.

00:03:04: Also ich würde sagen, ich habe das Handwerk der Kommunikation.

00:03:08: Ich habe es erlernt während eines Trainee-Programms in einer Unternehmenskommunikation und eines Chemiekonzerns, der BRSF.

00:03:15: Nach ein paar Jahren bin ich mit einem amerikanischen Chemie-Konzern, der mir dann auch gleich auf die harte Tour weigedacht hat was also wirkliche Krisenkommunikeration bedeutet.

00:03:24: Ich werde diesen Moment nie vergessen.

00:03:26: Das war der erste Januar zwei Tausend neun wirklich der Neujahrstag Morgens um halt neun Joggen gewesen, an meinem Info.

00:03:33: Ich war damals in Frankfurt wohnhaft und es kam der Anruf eines Handelsbad-Renacteurs, die mich gerade fragt, ob ich bestätigen könnte dass man Unternehmen Insolvenz angemeldet habe.

00:03:43: Das war also schon mal wirklich eine harte Landung so in der Welt der Harpenkommunikation.

00:03:50: Aber nichtsdestotrotz, das war eben auch ein Erlebnis.

00:03:52: Dass mich anderthalb Jahre später noch eine Konferenz geführt hat, auf der ich da geniegt habe wie wir es eigentlich gemacht haben nachdem mal so ne Insolvenz eines amerikanischen Chemiekonzerns dasteht.

00:04:04: und da hab'n mich dann ja einen echte wahrhafte französische Grand-Dame angesprochen und meinte also gern ob wir uns mal zusammensetzen könnten.

00:04:13: sie habe in einer absehbarer Zeit ein paar größere Themen in Deutschland Stellte sich heraus, das war die Kommunikationchefin des französischen Energie- und Transportunternehmens Alstom.

00:04:27: Sie meldete sich dann auch bei mir und was sie damit meinte.

00:04:30: mit den Herausforderungen war da noch relativ schnell klar, dass ich dann am einundzwanzigsten März, ich werde den Tag nie vergessen, es war mein erster Tag bei Eistam im Zwei Tausend Elfends Büro kamen und sah, dass eine Pressemädel ausgegeben wurde, mit der wir bekannt gegeben haben, vierhundert Stellen abbauen zu wollen in einem Standort.

00:04:47: Und es fing verginge noch nur ein paar Minuten bis dann auch gleich sich die IG Metall und der Betriebsrat meldete.

00:04:53: Damit war ich auch der Sound gesetzt für das, was du die nächsten Jahre folgt.

00:04:59: Wir haben uns damals deinen deutschen Haus oder den zweifelhaften Ruf aufgebaut oder angearbeitet, wirkliche Kommunikations-Experten für soziale Krisen zu sein.

00:05:09: Aber das waren meine Visitenkarte als aus dem Jahr zwei Tausend vierzehn January Elektrik kam und den Eissamkonzern oder das ganze Energiegeschäft von Eissom kaufte.

00:05:19: Und mir um zu bedessen eben dann aber auch das Angebot macht nach Prag zu gehen, also nach Tschechien, um von daraus die Veränderung und die Kommunikation für Jeden Mittel- und Osterupper dann zu übernehmen.

00:05:32: Die Aufgabe wurde mir bei meinem ersten besuch und brav sofort definiert hat geheißen heute sind wir in osterober knapp dreißigtausend mitarbeitende.

00:05:40: In zwei bis drei jahren werden es nur noch vielleicht maximal fünf zehntausend sein, oder das ist also dein job diese diesen wandel zu begleiten des tat mir dann auch.

00:05:50: und dann aber zwahl tausend sechzehn zweitausend siebzehn geriet January Electric, die in einer absolut existenzbetrohenden Krise der Aktienkurse zum Achtzig Prozent eingebrochen.

00:06:04: Was dazu folgte und was dazu führt, dass dann auch die gesamte Kommunikation Europa umgebaut wurde?

00:06:10: Die Verantwortung für Deutschland wurde mir zubeteilt.

00:06:14: und kaum war ich wieder in Deutschland, war ich mit dem Thema in Deutschland befasst, war schon wieder das Thema auf dem Tisch.

00:06:21: an meinem ersten Tag dort in der neuen Rolle Gaben den bekannt, dass fünftausend Stellen in Europa abgebaut werden.

00:06:27: Zwei tausend Fünfhundert in Deutschland.

00:06:31: Es war dann klar, dass das daraufhin natürlich ein absolutes Sturm an Krisenkommunikation auf uns einbrach.

00:06:43: Und ich weiß noch, wie ich dann nachts um eins am schreiblichen Prag saß und für das deutsche Management irgendwie Talking Points zusammenzusetzen oder mit die irgendwie wissen was sie sagen sollen ihren Kunden ihre Mitarbeitenden.

00:06:55: Aber eben auch eine Zeit in der das Unternehmen extrem sensibilisiert darauf war, wie wichtig Kommunikation war und wie wichtig kommunikation gerade so einer Phase ist wo es also wirklich existenz bedroht bedrohnt wird.

00:07:10: naja Dieses Gewitter verzogen war, die Teams alle aufgelöst.

00:07:16: Die Auflösungsverträge an unterschrieben waren, sagte dann mein damaliger Mentor bei January Electric ein, den ist Herr Ginheely, die prägenste Figur, die mich eigentlich zu dem Kommunikationsmanager mitgemacht hat der ich heute bin.

00:07:31: Er sagte dann zu mir jetzt zur Zeit für eine globale Herausforderung.

00:07:33: wir sind also so nach Deutschland gegangen.

00:07:37: Ich wechselte so in den Bereich erneuerbare Energien und habe dann eigentlich so global, sozusagen mich mit Wasserkraft befasst.

00:07:45: Was mir immer blieb waren die sozialen Krisen im ganzen Europa.

00:07:48: also sobald irgendwo ein Stellenabbau anstand war es bei mir auf dem Tisch.

00:07:53: Und als ich in den fünfundzwanzigsten Hintermärkte war, hatte ich mich so zynisch, dass sie mich in einen Café in München eingesetzt haben habe ich mir bestellt.

00:08:04: Die Presseinformation, der Entwurf zum fünfundzwanzigsten Stellenapport, den ich jetzt gemacht habe ist fertig rausgegangen.

00:08:11: Jetzt bestelle ich mir also ein Glasschampagne.

00:08:14: Also das ist schon wirklich die oberste Spitze von Zynismus würde ich fast sagen.

00:08:21: Zeitgleich kam dann eben kann da aber auch ein Personalverband auf mich zu.

00:08:27: Der einfach zu mir sagt ja es gebe da im deutschen Logistikkonzern Noch in Familienhand, der dabei seine Kommunikationsfunktion zu globalisieren und an die Herausforderung eines extrem gewachsenen Konzerns, also eines extremgewachsenen Unternehmens anzupassen.

00:08:45: Und dann fügten sich Dinge einfach zueinander.

00:08:47: Da saßen wir dann plötzlich ein CEO bei dem ersten Interview gegenüber, der mich sehr stark an den CEO von General Electric in Europa erinnerte mit dem ich in Prag sehr eng zusammengearbeitet hatte.

00:08:59: Da war dann ein Unternehmen, das ich aus meiner schwäbischen Kindheit und Jugend natürlich sehr gut kannte.

00:09:04: Ein Unternehmen vor allem aber, dass für extreme Stabilität... ...und Wertorientierung stand so frei vom Druck der Börsenberichterstattung.

00:09:14: Und da waren wir ja schon klar, dass das hier echt ein sehr, also ein sehr stabiles Umfeld ist bei dem ich vermutlich vieles machen würde.

00:09:23: Aber mich nicht mehr alle paar Monate mit einem neuen Stellnachropprogramm fassen müsste!

00:09:31: So sind wir dann zusammengekommen.

00:09:33: Es wäre also morgen drei Jahre, die ich mit dem Team jetzt hier ... Ich würde mal sagen das Fundament für die Unternehmenskommunikation lege wie sie eigentlich das Unternehmen abbilden soll.

00:09:50: Das ist schon ein bisschen unser Zielbild und aber auch vor allem daran den Pfad jetzt zu legen, vielleicht so auch die Generation, die nach uns kommt.

00:10:00: Dann Unternehmenskommunikation für Dachsan gestalten kann.

00:10:04: Das ist so die Aufgabe, die mich hier Tag für Tag befasst und die mir einfach vieles Neues abverlangt was ich bis dato auch erst so noch gar nicht in der Kante aber sehr spannend finde zu entdecken.

00:10:24: Okay also total vielfältiger Weg beziehungsweise jetzt ein ganz starker Wechsel auch, also zu Dachser gewechselt hast und ich finde es auch gerade so schön weil du es so bildlich beschrieben hast mit diesem Moment des Champagnes, des Zynismus.

00:10:38: Und da würde ich gerne nochmal kurz draufzusprechen kommen.

00:10:42: Weil ein großer Teil deiner Karriere ja dann tatsächlich erst mal über viele Jahre darin bestand unternehmend die schwierige Phasen zu begleiten was Ergo für dich auch hieß diese Standortschließung in den Personalabbau kommunikativ zu bekleiden.

00:10:57: Da hat die Rückfrage, wie erlebt man solche Situationen?

00:11:02: Vor allem wenn du diese Verantwortung trägst.

00:11:03: Vor allem, wenn du das irgendwie auch nach außen kommunizieren musst.

00:11:06: Wenn du vielleicht auch Menschen kennst, die dann davon betroffen sind... Also was hat es mit dir auch als Mensch

00:11:13: gemacht?

00:11:16: Man spürt schon im Laufe der Jahre sowas wie so eine persönliche Veränderung einfach.

00:11:24: Also wenn du anfänglich noch ein Detriebener bist und du einfach alles ausführst, was irgendwelche Arbeitsdirektoren, Personalleiter, Geschäftsführer von dir verlangen.

00:11:35: Würste doch mit jedem Projekt und mit jeder neuen Herausforderung einfach reifern auch Erwachsenen.

00:11:40: Und erkennst halt irgendwann nochmal so die Muster dahinter?

00:11:44: Wir sind zu zwei Beispiel in der Erinnerung, die diesen Wandel glaube ich der Persönlichkeit auch vielleicht etwas greifbarer machen.

00:11:52: beim aller ersten Mal also bei meinem aller erster Stellenprogramm saß ich bis morgen zum sechs Also direkt im Nebenraum zu den Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung.

00:12:03: Weil von mir natürlich gefordert war, dass ich unbedingt vor dem Betriebesrat noch ein Schreiben an die Mitarbeiterin ausgehen solle um zu erklären warum die Verhandlung dann gescheitert sein.

00:12:14: Ich bin ja nun halb sieben ins Hotel gefahren und hatte mich den Wecker auf acht Uhr gestellt weil ich natürlich war, ich war sechsunddreißig Stunden wach.

00:12:23: Um halb acht klinisch das Telefon.

00:12:24: es war DPA dran.

00:12:26: also ich habe das Handy nicht gehört Ich hab's einfach nicht gehört.

00:12:30: Und schon hieß es natürlich sofort in dem entsprechenden Beitrag, dass der Unternehmensprecher für einen Kommentar nicht zugreifen war und damit war ich auch sofort also mal identifiziert auch für die Geschäftsleitung.

00:12:43: Also ich tat halt was ich sollte ohne aber das Ende zu denken an die Sinnhaftigkeit dessen, dass sich irgendeine Art von Kommunikationshoheit gewinnen sollte.

00:12:57: Freund im Betriebs hat jetzt in diesem einen Moment.

00:13:00: Drei Jahre später dann aber war ich wieder einer Situation, der ich aber nicht vor Ort war sondern in London auf einer Konferenz und es gab eine große Demonstration der IG Metall direkt von den Werkstoren unseres Werkes in Mannheim Und die Geschäftsführung wurde aufgefordert rauszukommen.

00:13:19: also wirklich mit Toten fahren Trillerpfeifen rauskommen und hin- und antwortstehen.

00:13:24: und natürlich machte sich Parlebreit.

00:13:26: Meine Manager, die riefen mich an.

00:13:29: Wollten händeringt wissen was sollen wir jetzt machen?

00:13:33: Und dann aber überzeugen dass wir dieser Eskalationsspirale nicht folgen sondern das wir zum Selbstdienst kommunizieren wenn wir etwas zu sagen haben Das wir verhandlungen über der Schicksal von Menschen Nicht in einer vollkommen überhitzen atmosphäre.

00:13:53: öffentlichkeit führen Sie öfter du das Spiel durch exerziest, desto klar wirst du, destorung und selbstbewusster wirst Du aber auch.

00:14:03: Um in solchen Situationen das sein zu können was du als kommunikat oder noch sein musst nämlich ein poel der für das management Klarheit aber vor allem urausstrahlt.

00:14:13: Und diese verändernd habe ich schon gemerkt.

00:14:15: also wie du so von vom rucki Der die aufgeschreuchte schulüfte gegentrende alles macht was wenn ihm zwei langt wird aus panik heraus Dann aber auch wirklich diesem Reife-Prozess durchläuft hin zu einem gestangenen Manager, Kommunikationsmanager der dann aber auch die Haltung in sich trägt mit der Ruhe vermitteln kann.

00:14:37: Und das ist in dem Moment ganz entscheidend!

00:14:42: Würdest du sagen, du hast es am Anfang auch mit nach Hause genommen.

00:14:46: Hat das zu schlaflosen Nächten geführt?

00:14:48: Weil du ja wusstest da hängen echte Menschen, echte Familien dran und nicht du bist derjenige, der jetzt diese Entscheidungen trifft aber du bist erjenige der verantwortlich ist die ordentliche zu kommunizieren so dass irgendwie Unternehmensinteressen gewahrt werden Aber die menschen sich nicht auch also die menschend sich trotzdem als Mensch gesehen oder gehört fühlen.

00:15:08: Das ist ja erstmal ein Balanceakt und wie stark konntest du das von dir privat auch abgrenzen, ohne dass immer mit nach Hause zu nehmen?

00:15:16: Und dann eigentlich sonst wärst du hier über jahrelang irgendwie emotional auch belastet davon gewesen jeden Tag zu wissen irgendwo anders bricht grad für jemand eine ganz schwierige Zeit an oder irgendjemand weiß noch nichts davon aber ich weiß ich werde diese Nachricht dann auch mit übermitteln.

00:15:33: Wäre so geschafft an den Balance zu halten oder auch eine Abgrenzung, um als Privater Waldemar trotzdem ja ein persönliches privates Glück auch zu empfinden und sich nicht durch diese negativen Nachrichten so stark beeinflussen zu lassen.

00:15:49: Die Fragen könntest du welche meine Frau stellen?

00:15:52: Ja wahrscheinlich.

00:15:52: Ich weiß nicht.

00:15:56: ich war erst letzte Woche auf einer Veranstaltung der FHZ oder das FAZ-Institut für Kommunikatoren hier in München.

00:16:05: Ein Gedanke des Abends ist mir dabei besonders hängen geblieben, muss ich sagen.

00:16:09: Also irgendwann sagt er mal jemand wir Kommunikatoren sind doch in den Unternehmen und Organisationen oft die Experten für Emotion und für das Fühlen.

00:16:22: Ich glaube ja tatsächlich.

00:16:23: also genau daran liegt eigentlich der wohl wichtigste Teil unserer Aufgabe Dass wir verstehen dass es nicht darum geht die rationalität hinter zielen strategien oder irgendwelchen entscheidungen zu vermitteln, sondern vor allem diese menschliche dimension mitzudenken.

00:16:40: Und diesen gedanken den habe ich gerne mitgenommen und er ist mir auch immer wieder begegnet wenn es darum ging das manager gern dazu neigen sich einfach weg drucken zu wollen.

00:16:52: also die nachricht Dass wir ein Standort schließen und damit mehrere Hunde stellen, vielleicht oder Menschen ihren Job verlieren werden.

00:17:01: Mochten oder wollten viele im Laufe meiner der Jahre, den ich das gemacht habe immer per kurzer Mail ausgeben also einfach kurz nur titschrittlich so wie jetzt weißt du es.

00:17:12: Ich hatte aber mal etwas vollkommen anderes erlebt als es waren Quatschen.

00:17:18: Wir mussten die neue Europa in mehrere Standorte schließen oder an vielen Standorten Stellen ab.

00:17:26: Und wir hatten also beschlossen, es würde einigdemeinsame Meldung erst mal vom Head Office in Paris vor Europa rausgehen und dann würden die Standortleiter oder jeweilige Landesleiter reden und Antwort

00:17:39: stehen.".

00:17:40: Der Landesmanager für Kroatien hat sich damals geweigert das damit zu machen, er sagte nein meine Mitarbeiter, die ich seit Jahren kenne bekommen diese Schreiben nicht.

00:17:51: Sie erfahren das auf eine ganz andere Art und Weise, indem ich mich auf die Bühne stelle alle hierher einlade und ihnen sage was Sache ist.

00:18:00: Ich bin hingefahren.

00:18:01: Ich habe mir in dieser Veranstaltung dann auch... Ich fand diese Halterrufe so spannend!

00:18:05: Ich bin hingefahren, hab mich reingesetzt in diesen Saal wo vielleicht drei, vierhundert Menschen saßen.

00:18:11: Dann ging er auf die bühne und erläuterte den Menschen deutlich dass jetzt etwas passiert wohin da ja nicht stehen kann.

00:18:20: aber Er hat ihn klar gemacht, warum das passiert ist.

00:18:25: Und das einzige Mal, in dem ich erlebt habe, dass eine solche Nachricht die per se schlecht ist, für die es keine Kommunikation der Welt geben kann, aus einer schlechten Nachricht eine gute Nachricht machte.

00:18:38: Aber was ich dann erlebte waren drei, vierhundert Menschen, die aufstanden und dem Mann applaudierten weil er Haltung zeigte.

00:18:46: Da ging es gar nicht mehr darum ob Du nun die Nachricht, die Message, die du bekommst gut oder schlecht findest.

00:18:54: Aber die Haltung, wie du damals sagst, die Wertschätzung und den Respekt, den du deinen Menschen, deinen begleitenden Mitarbeitenden damit zuteil werden lässt... Das war echt beeindruckend!

00:19:05: Das war super beeindruckender!

00:19:06: Und das versuche ich mir eigentlich zu bewahren und frage mich auch immer wieder wo sind vielleicht Wahrheiten, die ich gerne aufschiebe?

00:19:17: Die ich aber eigentlich durch meine Haltung viel klar und deutlicher, auch menschlich viel Respekt vor der Darlegenkeit.

00:19:26: Wow!

00:19:27: Richtig beeindruckendes Beispiel, was zeigt wie wichtig Kommunikation ist?

00:19:32: Und das... Wie viele Unterschiede man machen kann die Art und Weise, wie man kommuniziert?

00:19:37: Wenn wir jetzt auf deine heutige... Rolle plicken und dein Wechsel von internationalen Konzern zu sagen, okay da kommt die Anfrage.

00:19:46: Da gibt es sich eine Chance.

00:19:48: ich kann wechseln in ein ganz neues und anderes Setting.

00:19:51: Ich habe das jetzt jahrelang hier durchgespielt und jetzt eröffnet sich ne neue Tür Und ich merke ich habe Lust durch diese neue Töne durchzugehen.

00:19:59: Das ist sicherlich auch eine ganz andere Kultur und Kommunikation und Kultur hängen ja auch ganz ganz nah zusammen.

00:20:06: Woher wusstest du dass das der richtige Schritt ist?

00:20:10: Und was und wie anders kann man sich deine Rolle und deine Aufgaben heute jetzt auch vorstellen, wo es nicht mehr per se um dieses Personalabbau-Thema geht.

00:20:18: Sondern vielleicht auch eher um ein Unternehmen das über Jahre extrem gewachsen ist, wo größer geworden ist, wodurch sich Kultur und Kommunikation ändern und vielleicht auch wieder einen Einklang gebracht werden dürfen?

00:20:29: Also Wie war der Wechsel für dich?

00:20:32: Wie herausfordern und was ist heute dein Tätigkeitsfeld?

00:20:37: Wie kann man?

00:20:38: Also ich würde gar nicht sagen, dass DAXA jetzt als Familienunternehmen eine meiste oder schlechtere Kultur hat.

00:20:44: Oder so als Konzernen den ich zuvor gearbeitet habe aber es ist definitiv ein anderer also sicherlich so das in einem Börsen rotierten Unternehmen später Kapitalmarkt naturgemäß eine gewisse Rolle und große Rolle heißt.

00:21:00: also Quartalsergebnisse, Analystenbewertungen, Aktienkurs.

00:21:04: all das erzeugt eine Dynamik die natürlich dazu führt, dass Veränderungen einfach oft von außen angetrieben werden.

00:21:11: Die die Verwendungsbereitschaft damit auch eine ganz andere ist.

00:21:16: Bei DAXA ist natürlich die Perspektive viel langfristiger.

00:21:18: das Unternehmen kann viel stärker aus eigener Überzeugung heraushandeln und genau das reizt dich natürlich wenn du das gemacht hast über so viele Jahre wie ich.

00:21:27: Und was ich zu DAXAC haben war das Unternehmen allein wenn man bei den letzten fünfzehn Jahren dann nehmt seit zehntausend elf zwölf etwa um mehr als achtzig Prozent gewachsen, beim Umsatz genauso wie bei der Zahl der Mitarbeitenden deutlich internationaler geworden.

00:21:43: Viel digitaler.

00:21:45: auch solche Themen wie Klimaschutz haben das Geschäftsmodell natürlich auch neu definieren müssen und gleichzeitig aber war die Unternehmenskommunikation in vielen Bereichen noch auf ein Unternehmen ausgerichtet.

00:21:59: Das ist so längst schon gar nicht mehr da.

00:22:04: Aber genau daran lag eben noch die Aufgabe, also nicht jetzt einzelne Kommunikationsmaßnahmen zu verbessern oder anzupassen.

00:22:12: Sondern die ganze Funktion neu auszurichten.

00:22:15: und unser Ziel war ist es diese ganze Function konsequent an dem Auszurichten was dieses Unternehmen bis zwanzig dreißig sein will.

00:22:23: Mit etwas Abstand würde ich sogar sagen dass mich dieser Schritt zu einem besseren Manager gemacht hat.

00:22:29: denn veränder um hier das lässt sich nicht mit Quartals zahlen begründen.

00:22:35: Sie entsteht nicht durch externen Druck, sie entsteht aber aus einer gemeinsamen Überzeugung die du zu erschaffen hast damals, vorgesetzter als Leiter nicht auf Kommunikationsfunktion.

00:22:46: das bedeutet dass sich Menschen nicht deshalb mitnehmen kann weil sie müssen.

00:22:51: Ne ich muss sie mitnehmen weil sie den Weg zu glauben haben.

00:22:55: und genau das ist heute die mächtigste Aufgabe also Orientierung geben ein gemeinsames Zivil vermitteln ein Team dafür zu begeistern die Fähigkeiten aufzubauen, die wir für uns als Kommunikation in Zukunft brauchen.

00:23:08: Und ich glaube das ist echt der Unterschied zwischen Management und Leadership.

00:23:12: also wenn du so willst Management organisiert Veränderung.

00:23:16: Leadership aber muss Menschen davon überzeugen diese Veränderungen auch gemeinsam bestalten zu wollen.

00:23:23: Das kann echt schwer sein manchmal zäh aber auch manchmal extrem befriedigend.

00:23:31: Ich glaube, das ist auch gut da.

00:23:33: Also ich habe mir gerade nebenher kurz aufgeschrieben so... Man muss halt die Veränderung von innen heraus herbeiführen weil du gerade selbst gesagt hast, sie kommt nicht durch bestimmte Zahlen von außen aus.

00:23:44: Sie muss von inne heraus herbei geführt werden und dann muss man irgendwie die Menschen intrinsisch dazu motivieren.

00:23:50: So vom Innen heraus vielleicht auch dann nochmal so die Rückfrage einerseits die Menschen innen, in die Veränderung mitnehmen kommunikativ.

00:23:58: Aber du bist ja prinzipiell für das Kommunikationsthema verantwortlich.

00:24:03: Wie stark beeinflusst es auch die Kommunikations nach außen?

00:24:08: Also wo sind da die Synergien?

00:24:09: Wo überschneidet sich das?

00:24:11: Gestaltet das von Innen heraus?

00:24:13: dann auch das wie man nach Außentritt betrachtet man das separat Wie greift das ineinander?

00:24:19: Auch als jemand wie ich, die sich für Kommunikation auch sehr begeistert.

00:24:23: Ganz spannend zu hören, wie du sagst, wie ihr die verschiedenen Rädchen vielleicht jetzt betrachtet und mit was vor einem System, du auch für dich dann überlegt hast, wie er Ziel bildet.

00:24:33: Für zwanzig dreißig vielleicht Schritt-für-Schritt auch aktiv angeht.

00:24:38: Was brauchst dafür?

00:24:39: Schritte für Maßnahmen nach innen, nach außen und in der Kombination

00:24:44: Also zum einen vor allem das Bewusstsein dafür schärfen, dass es also das intern und externe Kommunikation untrennbar miteinander verbunden sind.

00:24:56: Und wir hatten vorher in der Kommunikations sehr starken Fokus allein auf extern.

00:25:02: Wir waren großartig darauf abgestimmt unser Bild nach außen hin medial zu gestalten.

00:25:09: die Prozesse waren super dargestellt.

00:25:13: Aber was wir nicht hatten, wir hatten tatsächlich ... Wir hatten zu den Zeiten und noch vernachlässigt dass wir als Corporate Communications eine wesentliche Aufgabe haben nämlich die Transformation auch mitzugestalten.

00:25:28: Und damit aber auch eben uns viel stärker um die Zielgruppe zu kümmern, die eigentlich eine Veränderung eines Unternehmens, nämlich die Globalisierung eines Unternehens, auch viel stärkere Anzusprechen.

00:25:40: für mich die Mitarbeitenden Das hat mir vorher in der Form noch nicht gemacht, also wenn du so willst.

00:25:49: Vor allem bedeutet das für uns die Art wie wir kommunizieren vor allem intern weiterzuentwickeln ohne Arbeit, die Identität des Unternehmens infrage stellen würde zu verlieren.

00:26:03: DAXA habe eine sehr starke Führungskultur gehabt also Führungskräfte übernehmen, Verantwortung tragen, Botschaften in die Organisation.

00:26:13: Und das hat das Unternehmen über viele Jahre erfolgreich gemacht.

00:26:17: Also eben ein Familienunternehmen, dass sich ganz klar an dem orientiert hat was man Kaskadenkommunikation nannte von oben nach unten so dass einfach wir auf die Art und Weise den notwendigen Veränderungen Unternehmen erzeugen.

00:26:36: gleichzeitig aber musste man feststellen, dass DAXA heute eben ein globales Unternehmen ist.

00:26:43: Über vierzig Länder mit vierzig tausend Mitarbeitenden und eine Organisation dieser Größe erreichte halt eben diese klassische Kaskade also persönlich face-to-face runter erreicht halt entweder nicht mehr aus.

00:26:58: wenn du genauer hingeschaut hast dann hat sich dieses typische Bild ergeben das man aus vielen intern Kommunikationswürsten, gerade im wachsenden Unternehmen wahrnimmt.

00:27:08: Nämlich dass das Topmanagement also Menschen wie ich die stehen in einem Wasserfall an Informationen.

00:27:16: Wir werden mit Information zugeschüttet und je weiter du über runter gehst dir die Organisation desto mehr wird dieser ganze Informationsfluss zu einem Rinsaal.

00:27:28: Das ist ein ganz typisches Bild Und wir haben dann schon für uns festgestellt, dass die Kommunikation hier im Unternehmen schneller werden muss.

00:27:36: Direkt der Dialogorientierter.

00:27:38: Wir mussten dieses Bild genommenen Wasserfall an den Informationen.

00:27:42: Der soll aber unten nicht so in einem Rinsal münden sondern er soll das Unternehmen in so eine Art Lüdesflussdata einfach verwandeln also indem wir mit Kommunikations das ganze Unternehmen erreichen und bereichern und sozusagen auch wirklich an allen Ecken und Enden aus diesem Ringensaal ein wirkliches Fluss Data machen.

00:28:06: Und deshalb ging es für uns nicht darum das Bestehende irgendwie zu ersetzen, sondern es ging immer um das was wir haben.

00:28:13: zur Ergänzung ja wir brauchen weiterhin starker Führungskräfte als Kommunikator, aber gleichzeitig ging's halt auch den Dialog zu stärken mit digitalen Formaten, Livestreams Feedbackmöglichkeiten.

00:28:26: Kommunikation endet halt nicht mit dem Versenden einer Botschaft, sondern beginnt erst dann wenn Menschen die Möglichkeit haben darauf zu reagieren.

00:28:35: Und ich glaube genau das ist ja Aufgabe hier und die gilt extern genauso wie intern Veränderung so zu gestalten dass die Kultur nicht schädigt oder beschädigt, sondern stärkt.

00:28:45: also anders gesagt wir verändern Kommunikations nicht um etwas Neues zu schaffen als es muss darum gehen.

00:28:53: Kommunikion so zu verändern damit das was Dachse ausgemacht hat und ausmacht.

00:29:00: Nämlich diese Kultur des mittelständischen Unternehmens, das Familienunternehmen auch in einem global wachsenen Konzern weit zu behalten.

00:29:09: Verändern und so bewahren, wenn du so

00:29:10: willst.".

00:29:15: Für alle die gerade zuhören und sich möglicherweise fragen wer ist eigentlich diese Hanna?

00:29:20: Und was macht sie, wenn sie nicht gerade mit Menschen einen Podcast aufnimmt?

00:29:24: Ich brenne für Storytelling und nahbare authentische Kommunikation, als LinkedIn-Expertin unterstütze ich einzelne Führungskräfte aber auch ganze Unternehmen bei ihrem Weg in die Sichtbarkeit mit Workshops und Vorträgen.

00:29:39: Aber auch in der tatsächlichen Umsetzung von der Positionierung der Content Strategie über die Profilüberarbeitung bis hin zum Ghostwriting von Beiträgen Weil ich bin davon überzeugt, in unserer digitalen Welt bleibt uns am Ende genau das im Kopf was etwas in uns auslöst.

00:29:56: So gewinnt man nicht nur sichtbarkeitreichweite und auch neue Mitarbeitende sondern so begeistert man nachhaltig Menschen und schafft eine echte Verbindung – etwas wovon wir in unsere Arbeitswelt definitiv wieder so viel mehr brauchen!

00:30:10: Falls das also spannend für dich ist freue ich mich sehr von dir zu lesen.

00:30:15: Ich finde diese Metapher mit dem Wasserfall, dem Rinseil und den Flussdelter ganz anschaulich, kannst total nachvollziehen.

00:30:21: Und du hast da jetzt ja auch gerade stark das Thema Führungskultur angesprochen die da so relevant ist.

00:30:27: Du als Führungskraft auch?

00:30:29: Das hat ja dann wiederum viel mit dem Thema Haltung und Werte zu tun.

00:30:34: Als Führerskraft hast mir bei unserem Vorgespräch erzählt dass es einen Satz gab oder Ja, gibt einen Rat der dir gegeben würde.

00:30:42: Der dich auch bis heute stark prägt und der vieles damals auch so in die ausgelöst und verändert hat.

00:30:50: Und der Satz der klingt so simpel aber er hat für dich eben so eine tiefe Bedeutung.

00:30:53: deswegen würde ich da drüber gerne noch mal sprechen und zwar der satz sei einfach du selbst und Ich ja beschreib gern mal was?

00:31:04: Was dieser Satz warum der so brengend für dich ist Wasser bei dir ausgelöst hat und wie du den jetzt auch heute noch in deinem Arbeitsalltag nutzt, weil ich glaube privat ist einem das so ein bisschen leicht.

00:31:15: Aber dieses sei einfach du selbst im Arbeitsalltag als Führungskraft.

00:31:20: was bedeutet es für dich?

00:31:22: Und warum ist das eine deiner vielleicht immer leitenden Sätze oder auf jeden Fall einen Rat der dich sehr früh in deiner Karriere auch als Mensch geprägt hat?

00:31:33: Ja, dass war echt ein schwerer Prozess aber ich bin irgendwann mal über ein Setzchen von Oscar Wilde gestolpert.

00:31:40: Be yourself, everyone else is already

00:31:43: taken.".

00:31:44: Ich muss sagen hier ältert ich werde das du merk glaube ich dass darin doch unglaublich viel Wahrheit steckt.

00:31:51: wenn ich so auf meinen eigenen Weg zurückblicke dann bestand da doch ein großer Teil meines Werdens in Darin immer jemand anderer sein zu wollen.

00:32:01: also das fing schon damit an als ich damals eines im Schwäbischen im Schwabenland wo ich herkomme politisch ab tief wurde.

00:32:09: Da hieß es zunächst einmal, ich soll doch erst mal schwäbisch lernen.

00:32:12: Und wenn die Schwäbische an der Reihe zurückkommen... Später dann als Strainin einen großen Konzern versucht dich dann vermeller zu werden, mich anzupassen und mein eher flapsiges Lesen auch ein bisschen abzulegen.

00:32:27: Nach einem halben Jahr als Straining bekam ich dann sogar so gerne, also wenn ich das nicht ändere wird das langfristig zum Problem.

00:32:34: Dann müsste man sich von mir trennen.

00:32:36: Wow!

00:32:36: Das war eine harte Ansage.

00:32:38: Der Wendepunkt kam nicht eher unerwartet, also meine damaligen Vorgesetze oder betreuerende.

00:32:43: im Traineeprogramm wurde danach Indien versetzt und wichtige Projekte von mir lagen plötzlich bei mir.

00:32:50: Und zum ersten Mal war jetzt niemand mehr da der jeden Satz konfronierte von mir, der mir zuhörte wenn ich telefonierte, der genau beobachtete wie ich Dinge angegangen bin.

00:33:01: Ich hatte gar keine andere Wahl als in dieser Phase einfach nicht selbst zu sein und ausgerechnet In dieser Phase bot das Unternehmen mir dann an, das Trainitum kommen zu verkürzen und als Kommunikationsmanager direkt einzusteigen.

00:33:17: Und das war für mich dann schon ein klares Signal.

00:33:19: also den größten Beitrag leiste ich nicht wenn ich versuche irgendjemandem zu ähneln oder so sein zu wollen wie andere um mich haben wollen sondern wenn ich einfach dem habe ich selbst zu sein.

00:33:29: Ich bin später in einer moekanischen Chemiekonzern gewechselt und es sagte mir dann mein erster Vorgesetzter damals Als ich mich für mein erstes Performance-Review vorbereitet hatte.

00:33:41: Und ich hatte so all meine Fehler aufgelistet und hat versucht, klarzummern wo ich überall doch irgendwie hätte besser sein können.

00:33:48: Der machte meinen Papier sofort zu und sagte mir nur we see people for the strength not their weaknesses.

00:33:55: Er sagte mir gleich über deine Schwächen will ich gar nicht sprechen.

00:33:57: es ging es ging gar nicht mehr darum meine Ecken und Kanten zu beseitigen.

00:34:02: Es ging darum meine Stärkung zurückwickeln.

00:34:04: und diese beiden Erfahrungen muss ich sagen Die haben mich schon echt mehr geprägt als jenes Führungskräftetraining, das ich später gemacht habe.

00:34:12: Natürlich bekomme ich auch heute noch das Feedback manchmal zum Direkt oder zur Flapsicht zu sein.

00:34:18: Ja, ich nehme mir schon ernst in diese Rückmeldung wirklich ernst.

00:34:20: Kritik hilft mir auch besser zu werden aber... Ich versuche nicht mehr jemand anderer zu sein und ich glaube genau das wollte Oscar White auch mit diesem hübschen Satz be yourself everyone else is already taken to say.

00:34:33: authenticity bedeutet dass man nichts mehr lernen muss.

00:34:36: Aber sie bedeutet, dass man lernt die beste Version seiner selbst zu werden und nicht die zweitbeste Version von irgendjemand anderem.

00:34:46: Ganz ganz schön gesagt!

00:34:47: Und in dem Zuge auch ein schönes Bild dafür wie wichtig Menschen und wie prägend die Menschen auf unserem Weg sind weil es gibt die eine Vorgesetzte, die dich dazu bringt das du denkst jemand anders sein müssen.

00:35:01: und dann gibt es Menschen die das wieder auflösen und sagen halt stopp, du bewegst dich hier gerade auf einem ganz falschen Weg.

00:35:07: Lass uns doch angucken worin du stark bist und uns darauf konzentrieren.

00:35:11: Und Du hast Irgendwann eingangs ja schon den Namen erwähnt und ich erinnere mich an den Namen aus unserem kennengespräch und der Name war Chim und Du hast gesagt es ist einer der Menschen Der dein weg mit am stärksten geprägt hat wo du heute vielleicht gar nicht.

00:35:26: du wärst heute Vielleicht eine ganz andere mensch hättest du ihn nicht getroffen.

00:35:29: und dass Es Ja Schon ein sehr starke Aussage.

00:35:35: Und deswegen lass uns auch über die Menschen sprechen, die den Weg und das was du jetzt auch gerade gesagt hast, was dich heute ausmacht oder was du wahrscheinlich auch in deiner Führung entsprechend lebst andere Menschen darin zu bestärken sie selbst zu sein und ihren Platz in deinem Team zu finden so wie sie sind.

00:35:53: Welche Rolle hat dabei?

00:35:55: Jim gespielt, wann kann er in deinem Leben und was hast du von ihm gelernt?

00:35:59: Was du sagst das ist eben das was ich bis heute mitnehme.

00:36:03: Und was mich heute auch ganz stark zu der Person macht die ich heute bin.

00:36:08: Das war ein schweres Thema zu gegebenen Maßen weil ich bis Heute noch also mein Mentor bei Jimmy bist im Jahr Siebenundfünfzig verstorben, weil ich bei dem Thema sehr schnell emotional werde.

00:36:31: Aber er kam damals aus den USA nach Europa um für General Electric den damals schon erwähnt größten Zukunft in der Geschichte der Energieindustrie kommunikativ zu übergleiten und für uns in Europa war zunächst mal der amerikanischen Scheider aus der Konzernzentrale, der sozusagen über uns zu regieren hatte.

00:36:57: Für mich aber wurde er glaube ich ja der wichtigste Mentor meines Berufslebens.

00:37:01: das muss ich wirklich so sagen und vieles was sich heute über Führung denken weiß habe ich wirklich in der Form bei ihm beobachtet.

00:37:10: Jim war außergewöhnlich also klar.

00:37:13: er war unglaublich schnell hat ein wahnsinnig feines Gespür für das wesentliche strategische Weitsicht, wie ich es nur weiß total wenigen Menschen erlebt habe.

00:37:23: Er hat schon verstanden Kommunikation als echten Wertbeitragsort gegenüber dem Management zu positionieren.

00:37:29: aber wenn ich heute an ihn denke dann denke ich zuallererst daran dass er einer der selbstbewusstesten menschen war die ich je kennengelernt habe und gleichzeitig eine der bescheidensten.

00:37:42: also diese kombinationen die wir echt beeindruckend also.

00:37:45: er musste niemandem beweisen wer gerade deshalb konnte sich extrem gut auf den menschenkonzentrierende in den übersaßen wenn man mit dem sprach.

00:37:56: Hattest du nie das gefühl belehrt zu werden?

00:37:58: also du hattest immer das gefühlt wirklich gesehen zu werden saß jemand kam aus einem der größten industrie konzerne der welt ein konzern der für eine der stärksten marken der welt stand und jedes mal trotzdem den ehrlichen wunsch hatte selbst von dir lernen zu wollen.

00:38:18: Und das hat auch mein Verständnis von Führung.

00:38:21: Schall doch ein bisschen verändert, früher dachte ich, Führungen bedeutet die besten Antworten zu haben.

00:38:26: Jim hat mir gezeigt, dass Führungsabfall viel mehr damit zu tun hat, die richtigen Fragen zu stellen, zuzuhören und anderen vor allem Vertrauen schenken.

00:38:37: Und wahrscheinlich stand auch mein verständnis der Kommunikation heute aus dieser Zeit, wenn mich heute nicht jemand fragt Was ist gute Kommunikation?

00:38:45: Dann antworte ich immer informat, also Information bedeutet einen Botschaft zu versenden.

00:38:51: Aber Kommunikations bedeutet Menschen noch zu erreichen und ich glaube Jim war der erste Mensch den er gezeigt hat was dieser Unterschied wirklich bedeutet.

00:39:03: Ich glaube unter dem Aspekt auch dass du gerade gesagt hast das ist emotional.

00:39:06: Jim ist so nicht mehr Teil eines Lebens.

00:39:09: auch natürlich eine ganz starke Botschaft die er hinterlassen hat die du wiederum jetzt in deinem Leben, aber auch in deiner Rolle als Führungskraft wiederum weiter leben und weiter geben kann.

00:39:24: Und irgendwie auch gerade so diese... das wie du es beschrieben hast hat mich daran erinnert gesehen werden als menschliches Grundbedürfnis.

00:39:30: Menschen wollen gesehen werden und er hat dich gesehen und als Fährungskraft einfach zu lernen oder als starke Führungsqualität zu entwickeln andere zusehen und ihn den Raum zu geben Dass sie selber Raum einnehmen dürfen oder dass die Führungskraft vor allem zuhört und dann eher an der Seite anleitet, als Top-Down irgendwie was fortzugeben.

00:39:56: Würdest du sagen, dass es auch wirklich das wie du heute versuchst also weil er dich so stark entwickelt hat?

00:40:02: Weil er auch an dich geglaubt hat als Mensch.

00:40:05: Dass es das ist was dir dazu verhilft heute die Potenziale in anderen Menschen schneller zu sehen in deinem Team zu sehen und dann Menschen auch wirklich voller Herzblut in ihre volle Kraft zu bringen und sagen okay ich sehe dieses Talent in dir und ich will dir den Entwicklungsraum geben und dabei irgendwie einfach dich auch immer daran orientiert Wie Chim das gemacht hat, weil wir alle irgendwie so ein Chim in unserem Leben brauchen.

00:40:26: Also jemand der an uns glaubt und unsere Partiziale sieht und uns dabei bekleidet ist das was auch heute dich als Führungskraft wahrscheinlich auszeichnet?

00:40:40: Ja ich glaube also wenn ich heute auf mich schaue... Also ich bin heute überzeugt dass ich meinen Weg ohne ihn so nicht gegangen wäre.

00:40:53: er hat früher nicht geglaubt als ich es selbst getan habe.

00:40:58: Also dieses Vertrauen, das er mir gegeben hat, hat mich geprägt.

00:41:04: Weit über den dumm Finnaus.

00:41:09: Er war der erste, der mir sagte manchmal wirkst du echt flapsig aber es ist genau deshalb warum du hier bist.

00:41:21: Genau deshalb!

00:41:22: Wir hatten es vorhin.

00:41:23: That's precisely the person we put into this world and no one else.

00:41:28: und wenn dir das jemand sagt dann weißt du, dass du einen richtigen Platz oder einem richtigen Ort bist.

00:41:34: Und wenn ich heute versuche also Menschen zu führen oder wenn du so willst junge Kolleginnen und Kollegen zum entwickeln, dann frage ich mich oft ja was hätte Jim in dieser Situation getan?

00:41:45: Aber sein Vermächtnis war nicht darin die großen Strategien oder Präsentationen hingewiesen haben.

00:41:52: das hat er sowieso getan.

00:41:54: Sein Vermächnis ist die Haltung.

00:41:55: er hat mir gezeigt, dass die stärkste Form glaube ich von Führung Die entsteht nur aus echter Demut heraus.

00:42:03: Demut für eine Aufgabe, vor allem Demut von den Menschen der Vordien steht.

00:42:08: und genau das versuche ich bis heute weiterzugehen beruflich und auch meinen Kindern.

00:42:15: Sehr sehr schön.

00:42:17: Und da diesem Aspekt mit dem Rückblick auf alles was du erzählt hast von deinem bisherigen Leben Von den Stationen von dem was wir jetzt rausgepickt haben man schafft es nie in so einer Folge ein Leben in seiner Fülle darzustellen.

00:42:30: aber gibt's was worauf?

00:42:31: doch Aus heutiger Perspektive, mit Blick jetzt auch auf diesen Weg und wie du es mir gerade erzählt hast.

00:42:36: Sehr sehr stolz bist was dich mit Stolz erfüllt ohne dass man das jetzt direkt aus dem Lebenslauf lesen kann also nicht weil die Position einen bestimmten Namen hat oder mit bestimmten Werten... Also mit Anerkennung verknüpft sondern weil du sagst als Person boah darauf wenn ich richtig stolz ist würde ich auch immer wieder so machen.

00:42:57: Ja dann musst du tatsächlich ja meinen Vater denken.

00:43:00: Also auch darauf gibt es eher eine sehr persönliche Antwort, würde ich sagen.

00:43:04: Mein Vater kam als Russlandsdeutscher nach Deutschland, deren ein leidliches Deutschsprach.

00:43:11: Wir waren total einfacher Mann.

00:43:13: Aber er hatte halt seinen großen Traum, dass seine vier Kinder sollten einmal die Möglichkeit haben hier in Deutschland eine Ausbildung zu genießen was ihm selbst wertgegeben war.

00:43:25: Deshalb bin ich glaube ich heute wahrscheinlich schon auf etwas stolz, dass es in keinem Lebenslauf steht.

00:43:28: Wenn du so willst, nehme ich einfach darauf, dass ich meinen beruflichen Weg mit etwas gestalten durfte oder konnte das für mein Vater immer etwas sehr besonderes war nämlich einfach die deutsche Sprache.

00:43:42: Er hat sie selbst hätte sich selbst so gerne viel besser beherrschen als es ihm gegeben war und Ich habe mir genau dieser Sprache meinem berufliche Weg bekommen Menschen überzeugen Reden gestalten, Kommunikation schaffen, Dialog herstellen.

00:44:01: Unternehmen durch Veränderung begleiten.

00:44:04: Also ich glaube das hätte ihn mehr gefreut als hier der Titel oder jede Position die man irgendwann eingenommen hat.

00:44:11: Auf seine Beerdigung habe ich ihm genau das gesagt.

00:44:13: tatsächlich also dass mein beruflicher Weg ist auch sein Verdienst wenn er den Mut hatte nach Deutschland zu kommen.

00:44:20: Den Mut hatte uns Kindern diese Chance zur möglichen.

00:44:24: Und wenn ich also etwas stolz bin dann darauf, dass ich ausgerechnet der deutschen Sprache meinen Beruf gefunden habe die für mein Vater immer so ein Stück Hoffnung und doch Zukunftsdeutel tatsächlich überwälzt.

00:44:39: Manchmal schreibt halt auch das Leben selbst die schönsten Geschichten bzw.

00:44:42: es schließt sich einen Kreis auf eine ganz vermeintlich zufällige und dann vielleicht gar nicht so zufällege Art und Weise.

00:44:54: Was ist aus dieser Perspektive und auch mit Hinblick jetzt auf deine Rolle bei DAX, aber auch auf deinem gesamtes bisheriges Lebenswerk?

00:45:01: Was ist die Definition für Erfolg für dich oder da noch mehr davon ein erfolgreiches Leben zu führen.

00:45:11: Also auf jeden Fall bedeutet Erfolg heute für mich etwas völlig anderes als vielleicht nach vor zwanzig Jahren.

00:45:20: Vor zwanzig Jahren gefragt hat er sehr nicht wahrscheinlich irgendwas von Karriere erzählt, verantworten oder spannenden Aufgaben.

00:45:26: Aber ich muss schon sagen die Jahre mit Jim lassen mich heute vor allem Erfolg über die Menschen definieren also... Jim hier hat einmal Spuren in meinem Leben hinterlassen, die bis heute wirken.

00:45:38: Sein Vermechnis ist das sind nicht Kommunikationsstrategien oder große Projekte, sein Vermehnenslebten den Menschen weiter mit ihm gearbeitet haben im Nier.

00:45:46: und wenn du ihn vor zehn Jahren erzählt hättest dass Die Art und Weise, wie er seinen Beruf versteht.

00:45:53: Zehn Jahre später ein großes deutsches Familienunternehmen im Allgäub kriegen würde.

00:45:58: Ich glaube nicht dass er sich das hätte so vorstellen können aber es ist genau so.

00:46:02: Und wenn ich irgendwann sagen kann, dass es bei Dachser Kollege oder Kollegen gibt die ihren einen Weg mit mehr Selbstvertrauen begangen sind weil ich ihnen richtigen Moment eben das Vertrauen geschenkt habe dann ist das Erfolg.

00:46:17: Das ist glaube ich die schönste Definition Von Führung, also es geht nicht darum eigener Volk doch zusammen.

00:46:23: Sondern in anderen Menschen etwas zu hinterlassen, das wirklich bleibt.

00:46:28: und wenn mir das eines Tages gelingt, dann bin ich meinem Mentor Jim und meinem Vorbild im Geist.

00:46:34: Ich glaube, ich hätte kleine Stück näher gekommen, aber nur ein kleines Stück.

00:46:37: so gut wie er werde ich nie sein.

00:46:41: Also ich glaub weil du gerade gesagt hast, wenn es dir eines Tages gelingt?

00:46:44: Ich würde aus unserem Gespräch vermuten mit großer Sicherheit dass das dir jetzt schon gelingt, weil ich auch aus dieser Tiefe und deinen Erzählungen jetzt schon so viel für mich mitnehmen kann.

00:46:55: Und dann nur erahnen kann wie das ist in der Zusammenarbeit mit dir und allem was du jeden Tag auf die Beine stellst.

00:47:05: Ich weiß auch gerade so gesagt deine Definition von Erfolg ist heute sicherlich eine andere als vor zwanzig Jahren.

00:47:11: Das ist das Spannende, dass wir unsere viele Definitionen von Freiheit, von Glück, von Erfolg... im Laufe des Lebens immer wieder neu definieren dürfen, dass das nicht entsteingemeißelt ist und dass man bestimmte Erfahrungen brauchen, bestimmte Definitionen anzupassen.

00:47:25: Und vielleicht auch zu merken, ah, das war es doch nicht oder das war's für eine gewisse Zeit.

00:47:30: jetzt ist was anderes.

00:47:32: Das ist so der Lauf der Dinge!

00:47:34: Aber

00:47:34: wenn du heute deinem jüngeren Ich etwas sagen könntest ein Satz mitgeben könntest oder eben auch allen die jetzt zuhören gibt es einen bestimmten Satz den du gern früher gewusst, gekannt und vor allem verstanden hättest.

00:47:51: Oh Gott!

00:47:51: Das ist natürlich... Vor der Frage fürchtet man sich immer.

00:47:56: Also ich versuche es mal so.

00:47:58: Wenn ich meinem jüngeren Ich-Ein-Rat geben dürfte, dann wäre es der Versuch niemals, wobei anderes zu werden.

00:48:04: Im Berufsleben beginnen es so vielen Beeindrucken und Persönlichkeiten.

00:48:08: Du fängst leicht an sie zu kopieren.

00:48:10: Ich habe irgendwann verstanden sorry die Aufgabenunterführung ist nicht Kopien hervorzubringen.

00:48:15: Es geht darum Menschen einfach den Mut zu geben, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

00:48:19: Ich hatte das große Glück mit Jim Healy ein Mentor an meiner Seite zu haben der genau das getan hat.

00:48:25: er nie versucht aus mir dem nächsten Jim Healey zu machen.

00:48:29: Er hat mir geholfen der erste weit immer Oldenburger zu werden wenn ich so willst.

00:48:34: Und genau das kann ich nur sagen wünsche ich jedem Menschen.

00:48:37: also finde jemand der eigentlich glaubt um dann irgendwann selbst zu solch einem jemand zu werden der Jim für mich war.

00:48:52: Schön, würde ich genauso als Schluss-Zitat stehen lassen finde.

00:48:59: wir haben also ich glaube das ist eine mit einer der Folgen mit dem meisten Tiefgang.

00:49:03: du hast so viel Persönliches erzählt zuviel Einblicke auch gegeben in sehr prägende Momente auch im Abschied ja auch in Verluste aber auch in die Menschen die deinen Weg so geprägt haben und dich heute auch als Person so ausmachen.

00:49:18: deswegen Vielen, vielen, vielen Dank dafür dass du das geteilt hast und dass du deine Impulse und Gedanken mit mir aber auch mit allen die zuhören eben ja so offen geteilten.

00:49:30: Ich bin mir sicher dass da viele was für sich rausziehen können und bedanken mich von Herzen für deine Zeit und freue mich wenn wir dieses Gespräch irgendwann auch noch persönlich fortsetzen werden.

00:49:42: hoffentlich also liebe Waldemar!

00:49:44: Vielen, Vielen Dank und bis ganz bald.

00:49:49: Mein großen dank an dich liebe hannah.

00:49:50: also danke dass du mich noch mal in eine zeit auch zurückgeführt hast.

00:49:56: Die mich geformt hat die den menschen beformen hat der heute hier vor dir steht praktisch her kamera vor dir städt aber, die eben so prägen war und.

00:50:11: Die tatsache das ich mich noch ein hineinversetzen konnte das alles reflektieren durfte.

00:50:17: schappo Ich freue mich auf die Fortsetzung dessen.

00:50:22: Dankeschön!

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