#026 Menschlichkeit statt KI-Einheitsbrei? Ein Gespräch mit Anna Weinlein über Sichtbarkeit, KI-Content & Personal Brand
Shownotes
Was passiert mit Sichtbarkeit, wenn KI plötzlich Content am Fließband produzieren kann? Und wird Sichtbarkeit auf dem Arbeitsmarkt wirklich zur neuen Währung?
Darüber spreche ich in dieser Folge mit Anna Weinlein, auch bekannt als die „Marketing-Therapeutin“. Anna begleitet Menschen und Marken dabei, ihre echte Positionierung und ihre inhaltliche Identität zu finden. Gemeinsam sprechen wir über unsere Beobachtungen rund um LinkedIn, KI-Content, Reichweite und die Frage, warum viele Plattformen sich inzwischen wie ein einziger Einheitsbrei anfühlen.
Wir sprechen darüber,
- warum „mehr Content“ nicht automatisch bessere Sichtbarkeit bedeutet,
- weshalb echte Relevanz wichtiger wird als reine Reichweite,
- warum KI zwar unterstützen kann, aber keine Persönlichkeit ersetzt,
- wie Sichtbarkeit oft mit innerer Klarheit zusammenhängt,
- und weshalb viele Menschen erst wieder lernen dürfen, ihrer eigenen Stimme zu vertrauen.
Außerdem geht es um den Unterschied zwischen Push- und Pull-Marketing, die Rolle von Positionierung im KI-Zeitalter und darum, warum kreative Pausen manchmal wichtiger sind als permanenter Output. Eine Folge über Sichtbarkeit, Persönlichkeit, Positionierung und die Frage, was Menschen auch in Zukunft wirklich berühren wird.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich heiße ja auch nicht ohne Grund die Marketing-Therapeutin, weil ich merke, dass das so eine krasse Hürde ist.
00:00:06: Dieses, dass viele Menschen sehr stark im Außensinn oder halt bei den Bewertungen von anderen und die eigene Meinung, die eigene Stimme weniger wichtig erscheint als die von anderen gerade im Internet komischerweise.
00:00:19: Alle Nutzen kann ihr in ihrem Unternehmen sagen okay lass hier noch... Lass das alles prompten und dann automatisch hier jeden jede Woche noch mehr Posts raushauen.
00:00:28: und dann machen wir aus dem Post noch Blockbeiträge oder Newsletter.
00:00:31: Und das ganz viel davon machen, und dann öffnen sie aber als Individuum selber Plattformen und sagen so, boah alles ist KI-Einheitsbrei will ich eigentlich nicht lesen.
00:00:40: Also ich will selber die Vorteile davon nutzen, aber mir möchte es selber nicht konsumieren.
00:00:44: Das ist für mich auch ein Widerspruch an sich.
00:00:46: Die KI nimmt jetzt gerade dieses Machen für mich ab... ...und mein Job als Mann sitzt halt Diese andere Aufgabe, nämlich die Substanz zu liefern.
00:00:56: Und wie entsteht sie halt?
00:00:57: Willkommen
00:00:58: bei Liders Unplugged The Stories Behind!
00:01:01: Ich bin Hannah und in diesem Podcast spreche ich mit spannenden Führungspersönlichkeiten über ihren Weg.
00:01:07: Dabei geht es nicht um den Titel Es geht vielmehr um die Geschichten, die hinter einer Karriere stecken.
00:01:12: Wir reden über mutige Entscheidungen Den Umgang mit Herausforderungen.
00:01:20: Willkommen zurück bei Lieders an Plagt the Stories Behind.
00:01:25: Heute ist die Liebe Anna zu Gast und Anna und ich kennen uns, welche Überraschung überlinkt in!
00:01:33: Und wir sind tatsächlich in einem ganz ähnlichen Feld unterwegs würde ich sagen.
00:01:37: und auf dieser Grundlage haben wir uns ausgetauscht und dann haben wir gedacht
00:01:40: hey
00:01:40: kommen wir machen mal eine Podcast-Folge zusammen.
00:01:43: das war also eine sehr spontane Idee und trotzdem haben wir Für so viele relevant und auch was, womit wir uns beide einfach viel beschäftigen.
00:01:54: Und haben so ein bisschen eine Leitfrage oder eigentlich zwei Leitfragen, die uns ja durch die Folge begleiten und wo wir einfach mal unsere Gedanken und Impulse und auch Erfahrungen dazu teilen werden.
00:02:05: Das ist das Thema Wirt-Sichtbarkeit – Die neue Währung auf dem Arbeitsmarkt.
00:02:10: also was macht Sichtbarkeit?
00:02:13: Auf den Arbeitsmarkt?
00:02:14: und dann natürlich auch so'n bisschen die kritische Frage wenn jetzt KI Content wie am Fließband produzieren kann Was ist Sichtbarkeits?
00:02:22: Dann überhaupt noch Wert!
00:02:24: Aber bevor wir da so richtig reinsteigen, würde ich sagen liebe Anna stelle dich doch einfach mal kurz vor.
00:02:29: Erzähl kurz wer du bist was du machst und was bei dir gerade so Phase ist?
00:02:36: Ja sehr gerne!
00:02:37: Also erstmal danke dass ich hier sein darf und das Sie über dieses Thema heute sprechen freue mich schon sehr drauf.
00:02:44: Und genau ich bin Anna Ich bin die Marketing-Therapeutin Und wie der Name schon sagt, ich beschäftige mich jetzt seit über fünf Jahren also auf dem freien Markt sozusagen mit eher der Identitätsebene von Marken.
00:02:59: Also weniger.
00:03:01: welche Maßnahmen werden ergriffen?
00:03:04: Das ist schon auch das was quasi dann mitschwingt.
00:03:06: im Endergebnis aber wirklich mehr so dieses Was ist meine Haltung?
00:03:10: Was will ich verkörpern?
00:03:11: Positionierung auf dieser thematischen Ebene und dann aber auch Inhaltebene?
00:03:17: Wie wird das Ganze verpackt, wie wird das ganze kommuniziert?
00:03:21: Genau.
00:03:23: So cool!
00:03:24: Und unter diesem Aspekt was sind...wie nimmst du aktuell oder was würdest du sagen?
00:03:28: Was sind gerade deine Gedanken zu...linktern als Bühne aber auch dem ganzen Content-Thema und sich irgendwie zeigen unter dem Aspekt von
00:03:40: Kai.
00:03:40: Ja Also, ich mache mir richtig viele Gedanken aktuell zu diesem ganzen KI-Thema.
00:03:46: Es passiert mehr oder weniger natürlich und was also?
00:03:51: wir können direkt deep reinstarten.
00:03:54: Was ich erkannt habe oder was mein Hot Take sozusagen ist dass wir aus einer pushlastigen Welt kommen heißt Push Marketing.
00:04:04: vielleicht hat der eine oder andere Hörer auch schon mal gehört.
00:04:08: das heißt es war bisher immer sehr wichtig dass wir schneller Content produzieren, das wir mehr oder sehr viel Content produziert.
00:04:17: Dass der Algorithmus sozusagen richtig bespielt wird und sehr dieses, was wir eben auch viel gelernt haben in unserem Wirtschaftssystem, dieses nach außen orientierte.
00:04:28: Und wenn man es auf so einer Meta-Erene sieht – Das männliche Prinzip ist ein sehr spiritueller Hintergrund oder Gedanke von dem ich da komme.
00:04:38: aber Interessant, dass das Pushmarketing oder das Push-Prinzip eigentlich das männliche Prinzip verkörpert.
00:04:45: Und Pullmarketing im Gegenzug wie der Name schon sagt ist ja eher dieses eine Sokraftherstellen, eine Anziehungskraft herstellen und es lässt sich eben aus meiner Sicht nicht erzwingen und vor allem mit den Mitteln erzwingen die wir so gelernt haben.
00:05:01: also das kommt nicht durch viel mehr produzieren, mehr machen, mehr Output.
00:05:07: Sondern es kommt durch ganz andere Kriterien und das ist halt aus meiner Sicht das weibliche Prinzip.
00:05:13: Und ich denke dass das eben in der KI-Welt super wichtig wird da mal hinzuschauen und zu gucken was dahinter steckt.
00:05:25: Vor allem... ganz platt ausgedrückt, so viel hilft nicht viel.
00:05:29: Also wir sind ja alle eher über.
00:05:32: also diese Content-Flut ist ja langsam eher so überfordert und das ist soviel auf allen Kanälen.
00:05:37: Wir werden über jegliche Plattformen und Kanäle mit so viel Content zugeschüttet, dass ich erst das Gefühl habe, alle sind ein bisschen ovobalmt damit uns allen eher tendenziell zu viel und man fängt an viel stärker zu filtern oder zum Teil dann auch Plattform wirklich abzulehnen.
00:05:57: Ich finde das auch so extrem, und dann lädt man einfach Plattform ab und ich höre so auf... Auch jetzt gerade mit Bezug auf LinkedIn liest sich alles gleich.
00:06:05: Alles so einheitsfrei, alles so langweilig, alles KI generiert.
00:06:07: Und das ist so spannend unter dem Aspekt, dass alle wollen mehr und schneller Output.
00:06:13: Also alle nutzen KI und wollen schnell mit KI ihren Content bespielen aber keiner will auf der eigenen Plattform KI-Content lesen.
00:06:21: Alle nutzen KI in ihrem Unternehmen und sagen okay lass hier noch... Lass es alles prompten und dann automatisch jede Woche noch mehr Posts raushauen und dann machen wir aus dem Post noch Blockbeiträge und Newsletter.
00:06:33: Lass ganz viel davon machen!
00:06:35: Und dann öffnen sie aber als Individuum selber Plattformen und sagen so, boah alles K.I.
00:06:40: Einheitsbrei will ich eigentlich nicht lesen.
00:06:42: Also man will selber die Vorteile davon nutzen... ...aber möchte es selber nicht konsumieren ist für mich auch so ein Widerspruch an sich.
00:06:48: Ich habe das auch im April auf dem Lead Management Summit in Würzburg und dürfte über das Thema sprechen und hab gesagt so genau das ist ja so das Thema.
00:06:58: wir müssen uns überlegen wozu und also klar man muss überlegen Wo zu Nutzen?
00:07:03: Wir K. I. auch Sinn und zur Abkürzung ist okay, aber was unterscheidet?
00:07:08: Also am Ende interagieren sonst irgendwann Maschinen mit Maschine die irgendwo ganz weit hinten von Menschen bedient werden.
00:07:14: Und dann denke ich mir so, was ist der Sinn also wenn doch alle nur noch kommentieren, liken und schreiben über Maschin, dann interagiert Maschin mit Maschin.
00:07:22: das macht einfach für mich überhaupt keinen Sinn.
00:07:25: Dann eher so zu überlegen, was unser, was uns einzigartig macht und ich sag dann immer das sind halt die Menschen.
00:07:32: Gerade in Unternehmen sage ich auch mal so dass sind halt eure Menschen.
00:07:35: Das was eine KI nicht beantworten kann ist das worüber ihr sprechen solltet Und was ein KI nicht.
00:07:40: Beantwortung kann es warum die menschen morgens gern aufstehen?
00:07:43: Und sich denken heute gehe ich gerne zur Arbeit.
00:07:45: Also heute habe ich Bock heute geh ich da und darauf zahlt meine arbeit ein.
00:07:48: Das kannst du Chechi Bittiro Cloud nicht fragen.
00:07:50: Kannst dich fragen Warum kommt Herr Müller morgens gerne zu uns zur Arbeit?
00:07:53: wird sie nicht wissen?
00:07:53: und dann sei ich immer so.
00:07:54: guter Content ist für mich inzwischen wenn dass was ist, was KI dir so nicht beantworten kann.
00:08:00: Weil Wissen ist eigentlich mein sehr zugänglicher.
00:08:02: Du musst immer so überlegen, was ist der menschliche Faktor dazu?
00:08:05: Ja total!
00:08:06: Das ist richtig interessant.
00:08:07: diesen Widerspruch den du ansprichst also ich beobachte das bei mir tatsächlich auch.
00:08:11: Also jetzt nicht, dass ich voll viel mit KI Content produziere das tatsächlich gar nicht.
00:08:16: aber halt wirklich.
00:08:17: zum Beispiel LinkedIn ist eine Plattform die ich gerade gar nicht mehr sehen kann.
00:08:21: Also da hab' ich gemerkt es ist komplett generisch, bin richtig genervt davon.
00:08:25: Und das andere, was du gesagt hast mit diesem Wissen, dass die KI eben nicht hat.
00:08:31: In der Positionierungsarbeit nenne ich das auch immer den Insight sozusagen.
00:08:36: Also die eine Wahrheit auf der dein Business, deinen Content und den Marketing sozusagen baut – auch deine Produkte bauen!
00:08:45: Die Wahrheit, die man quasi nicht in einem Lehrbuch findet oder in irgendeinem Buch findet sondern die wirklich oft persönlicher, auch fachlicher meinetwegen Erfahrung basiert Und quasi eine Beobachtung.
00:08:57: Eine Beobuchtung, die man hat, weil man die Welt beobachtet oder den Markt beobachtet auf dem man ist und das wird ne KI nicht können.
00:09:06: Nicht in der Marke.
00:09:07: Ja
00:09:08: voll.
00:09:08: und also ich mir geht es schon auch mit LinkedIn so und dann hat mein Bruder mich darauf abmerksam gemacht dass das in der Keynote auf der OMR wohl so geteilt wurde.
00:09:18: Das wollte ich mir auch nochmal anschauen.
00:09:20: Es war nicht ganz spannend diesen Impuls.
00:09:24: Möglicherweise wird es in Zukunft auch ein Label geben.
00:09:26: Nicht mehr nur für KI-produzierten Content, weil das irgendwann einfach die Mehrheit ist oder jetzt schon die Mehrkeit ist sondern andersherum.
00:09:32: dass was wäre wenn's einen Label gibt für wirklich noch menschengemachten Content?
00:09:38: So so hundert Prozent human made und es fand ich irgendwie auch Auch ein spannender Gedanke.
00:09:45: So wie das vielleicht auch irgendwann, es geht ja nicht nur für Texte, sondern auch die Musikprojekte.
00:09:50: Das ist ja ein Riesending in der Musikprojekt bei der Kunst.
00:09:53: So wann?
00:09:53: Vielleicht wird irgendwann so gelabelt, dass es wirklich total Menschen gemacht und was ich da auch gerade selber an mir wahrnehme... Also ich bin auch
00:10:04: K.I.,
00:10:06: Also alles ist vorüberreichlich, nur noch KI und die Abkürzung.
00:10:09: Und das ist wirklich dieses Overwhelming!
00:10:11: Dann hast du Leute, die total drauf abfahren... ...und ich bewunder das dann auch?
00:10:15: Die sich dann auch wirklich selber... Das ist auch wichtig, sich damit zu beschäftigen.
00:10:19: Ich sage so, dass es mega-wichtig ist.
00:10:21: Man kann sie überhaupt nicht wegignorieren und das ist ja auch so hilfreich.
00:10:24: Aber ich kenne dann auch echt Kollegen, die sich stundenlang ihren eigenen Cloud da programmieren oder jetzt auch ihren eigenen Agenten der Dinge für sie übernimmt und Sachen abliegt.
00:10:33: Und bei mir ist es eher so dass ich immer wieder denke heute dich mal richtig lust mit einem Stift und ein Platt Papier in den Wissen und von Hand Gedanken und Dinge aufzuschreiben.
00:10:44: Kein Prompting, kein Öffnen von irgendeinem Tool.
00:10:47: Nicht mal so ... Sondern bei mir sind eher so Ich habe immer mehr Lust wirklich Ohne all diese Eindrücke und Hilfestellungen, nicht mit meinen eigenen Gedanken auseinanderzusetzen.
00:10:58: Weil was ja auch ist ja dieses, dass man immer denkfauler wird und einfach nur die Ansätze seiner Gedanken der KI gibt und das dann weiterentwickelt.
00:11:07: Und ich jetzt manchmal wirklich so denke, oh jetzt einfach so ein Blattpapier im Stift hinsitzen in Kaffee sitzen jetzt auch so im Sommer und so die Gedanken mal fließen zu lassen und zu gucken, was da so kommt.
00:11:17: Und sich wieder viel stärker damit auseinanderzusetzen weil man wird halt sonst wirklich viel schneller aus der Denkfaule auch.
00:11:22: Ja ja ich weiß was du meinst also finde ich voll interessant, weil ich glaube du bist da gerade ein bisschen an einem anderen Punkt wie ich.
00:11:29: Weil ich bin grad so richtig gerade also wenn es um Content produzieren geht tatsächlich nicht.
00:11:34: Da weige ich mich auch das mit KI zu schreiben aber tatsächlich so Sachen wie Websites entwickeln Gerade, also vor allem für mich ist es halt voll geil weil vorher habe ich halt immer Positionierungsarbeit gemacht was sehr.
00:11:49: man hat dann halt so eine Strategie oder ein Konzept oder sowas gehabt und jetzt kann man das halt direkt durch die KI halt sehr schnell in der Website quasi führen.
00:12:00: Ja mega geil!
00:12:01: Die
00:12:01: Website aussieht oder auch hier diese Space Forty Four hab' ich für mich entdeckt mit Ja, wo man jetzt seine eigenen Apps kreieren kann.
00:12:09: Und ich merke aber wenn einem selbst die Substanz fehlt... Also wenn man selbst eigentlich keine Ahnung hat was man machen möchte Wenn einem die Ideen fehlen also die Eingebungen fehlen Die Vision vielleicht auch fehlt Dann wird der Output jetzt auch nicht gerade geil so.
00:12:25: Aber zum Beispiel habe ich mit Baseford die vor so eine Design My Life App kreiert und diesen Gedanken hatte ich schon voll lange.
00:12:35: das ist voll geil, wenn ich quasi mein Journal, dass ich offline habe in eine App integrieren könnte.
00:12:41: Wo ich dann auch noch mehr Dinge eintragen kann und so weiter.
00:12:44: Und es wäre niemals so ne geile App geworden, wenn diese Substanz halt quasi nicht da gewesen wäre.
00:12:51: Vorher wette ich meine... Ja!
00:12:54: Da bin ich auch voll.
00:12:55: also was bei mir hilft auch Visualisierung voll.
00:12:57: und letztendlich hab' ich auch gedacht ähm über die Lendingpage nachgedacht.
00:13:01: Dann ist natürlich schon cool mit der KI zu beschreiben Wenn ich so was in meinem Kopf hab und dann so überlegt, wie könnte das an Visuell aussehen?
00:13:08: Weil dann wird's für mich greifbarer.
00:13:10: Dann ist natürlich cool zu sagen, okay, traf dir mir mal wieder die Landingpage aussehen würde oder... Wie würd' ich da mein linken Profil optimieren?
00:13:17: Wie würde das Banner oben aussehen?
00:13:18: machen wir mal Vorschläge einfach Dinge.
00:13:19: visuell nah war zum Beispiel auch cool aber... Ich glaube es ist einfach immer so das Masterdinge weil ich habe das natürlich.
00:13:28: als ich meine ganze Webseite und das ganze Branding vor zwei Jahren gemacht habe, habe ich das natürlich mit... einer Spezialistin dafür gemacht.
00:13:36: Und fand das schon auch, hier war schon eine andere Ebene.
00:13:39: Lisa hat mir Fragen gestellt die die KI mir dazu nicht gestellt hat.
00:13:42: Alleine waren wir gebraucht haben die Schriften rauszusuchen zu überlegen wie soll die Schrift sein und was?
00:13:47: Wenn du das so gelernt hast ist ja wirklich jede Schrift transportiert etwas durch den Schnitt den sie hat durch die Stellung der Buchstaben und so wenn es unbewusst passiert jede Farbe signalisiert etwas die Farbkombination.
00:14:01: Ich glaube, dass man das sonst, wie du sagst, man braucht halt den Background so wie bei der Positionierung.
00:14:06: Wenn du dann sagst es ist das Ergebnis ja aber sonst jetzt einfach jeder haut das dann halt raus und sagt okay das sieht jetzt halt schön aus.
00:14:12: ich denke mir auch was er sieht als cool aus.
00:14:15: Es ist aber sicherlich nicht so tief durchdacht und konzeptionell ausgearbeitet wie jemand der halt das ganze Thema Also gelernt hat und weiß, was Farbenschriften-Design und so auf das macht.
00:14:27: Und unbewusst vielleicht auch auslöst.
00:14:30: Ich glaube da ist es gerade schon angesprochen dass er immer so... Man muss halt die Hausaufgaben machen.
00:14:35: Man muss die Hausafgaben mache und dann sich klar jetzt auch zu überlegen für was will ich denn sichtbar werden?
00:14:44: Wer bin ich und wofür will ich stehen?
00:14:47: Anstatt jetzt einfach ganz viel Content zu produzieren Was ist denn der Content maximal über mich und das was ich mache aussag oder das maximale portiert so.
00:14:57: Ja, voll!
00:14:58: Und das was du beschreibst ist halt echt auch dieses Zusammenspiel wenn man es wieder auf dieser Meta-Ebene sieht zwischen männlichem und weiblichen.
00:15:06: für mich ist halt dieses männliche Prinzip dieses Ausführende machen den Output wirklich also wirklich so dieses nach außen orientierte und des weibliches halt eher so dieses innehalten auch mal in die Schille gehen, reflektieren.
00:15:21: Die Substanz überhaupt erst einmal greifen aber auch so was wie in der Schille dann vielleicht Eingebungen bekommen, Visionen bekommen.
00:15:30: und das haben wir glaube ich dadurch dass wir aus einer push getriebenen Welt kommen nicht so sehr präsent oder auf dem Schirm wie wichtig es ist weil sich halt quasi zum Beispiel zwei drei Monate sich nur mit seinem Business in der schille auseinandersetzen Erst mal so anfühlt wie, ich mach hier nichts.
00:15:48: Das passiert ja nix.
00:15:49: Ich produziere ja hier nix Aber das also quasi diesen Switch glaube ich zu machen.
00:15:55: Also oder halt nicht so verstehen.
00:15:58: Die KI nimmt jetzt quasi dieses Machen für mich ab Und mein Job als Mensch, sag' ich mal ist jetzt halt Diese andere Aufgabe nämlich die Substanz zu liefern.
00:16:08: und wie entsteht sie halt?
00:16:09: Also durch zum Beispiel Stille Klarheit usw.
00:16:14: Ich glaub, das ist so der Switch, der ... passieren
00:16:18: darf.
00:16:19: Mhm!
00:16:19: Und ich versuche es voll, weil ich auch ... Irgendwann hab ich meinen Post dazu geschrieben und erinnere mich gerade zu dieses Stil-Stand.
00:16:27: Also es fühlt sich häufig an... Nichts zu tun führt sich erst mal an wie Stillstand so.
00:16:31: Da denkt man, alle anderen rennen ja weiter?
00:16:33: Ich kann dir natürlich stehen bleiben.
00:16:35: Aber manchmal machst du halt durch dieses Stehenbleiben und Innehalten danach einen Riesensprung.
00:16:41: Weil ... Dinge an ihren Platz fallen, Gedanken sortierst du.
00:16:46: Also ich habe euch merke auch immer.
00:16:47: also du brauchst ja überhaupt erstmal Raum damit was entstehen kann und dafür brauchst du Rao also wirklich Zeit, leeren Raum in dem Gedanken entstehen können.
00:16:55: häufig ist es ja so dass wir die besten Einfälle beim Spazieren gehen unter der Dusche oder im Urlaub haben.
00:17:01: So dann wenn man diesen Raum hat wo diese Sachen entstehen könnten und wir haben uns am Alltäglichen nicht merkt das auch immer wenn Das Ganze, die Positionierungsarbeit mit meinen Zielerwissen macht für LinkedIn.
00:17:14: Wo wir uns da vorher erst mal überlegen... Hey wer bist du?
00:17:17: Wofür stehst du?
00:17:18: Warum stehst Du eigentlich morgens gerne?
00:17:19: Warum machst Du was Du machst?
00:17:21: Was treibt Dich an und wie viele dann so sagen Boah na ich muss mich erstmal wieder nachdenken.
00:17:26: also voll die gute Frage weil man so im operativen Umsetzen ist und man ist irgendwie so auf der Corporate Letter dann auch so weiter geklettert und ist da angemessen und dann irgendwann mal wieder innezuhalten und zu überlegen warum bin ich ursprünglich losgegangen?
00:17:39: Ist das immer noch, warum ich jeden Tag aufstehe?
00:17:40: Also ist es das noch hat sich das verändert.
00:17:43: Was ist es vielleicht jetzt?
00:17:44: heute weiß es gerade gar nicht brauche ich auch wieder?
00:17:47: Ich bin eh jemand die braucht immer sowas was mich zieht.
00:17:49: ich brauch so eine Perspektive so ein bisschen so'n Bigger picture dahinter.
00:17:54: wenn du das aber vielleicht Nicht selbst aktiv vorantreibst hast du's irgendwann mit der zeit ein bisschen aus dem blick verloren.
00:18:01: Du bist dann super happy mit dem was du grad machst aber du musst mal vielleicht mal wieder so kalibrieren So warum mache ich das nochmal?
00:18:07: was
00:18:08: was
00:18:09: mich antreibt.
00:18:10: Und das sind eigentlich die schönen und spannenden Fragen, die ja auch meistens über Wochen nachwirken.
00:18:17: oder was ich da auch ganz toll finde ist so das Umfeld also entweder natürlich Arbeitskollegen aber auch Freunde zu fragen hey wofür nimmst du mich eigentlich wahr?
00:18:24: Wofür stehe ich denn in deinen Augen?
00:18:26: Da werden wir einen Abgleich von Fremd-und Selbstwahrnehmung und es ist super spannend was daraus kommt.
00:18:31: Wenn ja dann was anderes rauskommt, als man eigentlich denkt eröffnet das am Ende wieder Perspektiven oder man denkt sich hey ich werde für etwas anders wahrgenommen als ich eigentlich will.
00:18:38: Das heißt ich muss es halt aktiver wieder steuern so.
00:18:46: Für alle die gerade zuhören und sich möglicherweise fragen wer ist eigentlich diese Hanna?
00:18:51: Und was macht sie wenn sie nicht gerade mit Menschen ein Podcast aufnimmt?
00:18:56: Ich brenne für Storytelling und nahbare authentische Kommunikation.
00:19:00: als LinkedIn-Expertin unterstütze ich einzelne Führungskräfte, aber auch ganze Unternehmen bei ihrem Weg in die Sichtbarkeit mit Workshops und Vorträgen.
00:19:10: Aber auch in der tatsächlichen Umsetzung von der Positionierung der Content Strategie über die Profilüberarbeitung bis hin zum Ghostwriting von Beiträgen weil ich bin davon überzeugt in unserer digitalen Welt bleibt uns am Ende genau das im Kopf was etwas in uns auslöst.
00:19:27: So gewinnt man nicht nur Sichtbarkeit, Reichweite und auch neue Mitarbeiter, sondern so begeistert man nachhaltig Menschen und schafft eine echte Verbindung – etwas wovon wir in unserer Arbeitswelt definitiv wieder so viel mehr brauchen!
00:19:41: Falls das also spannend für dich ist, freue ich mich sehr von dir zu
00:19:44: lesen.".
00:19:45: Ja, vielleicht wenn wir nochmal zurück zur dieser Frage gehen….
00:19:52: die neue Währung im Arbeitsmarkt, so war die Frage formuliert.
00:19:57: Was würdest du direkt auf diese Frage antworten?
00:20:00: Weil du hast ja bisher ganz viel auch Menschen geholfen sichtbarer zu werden.
00:20:07: Ja
00:20:08: ich glaube das ist nicht die eine Währungen.
00:20:11: aber eine Wärung die es heutzutage gibt und die es sicherlich keine Ahnung vor fünfzehn Jahren noch nicht gab oder die sich auf jeden Fall verändert hat Schon viel früher auf Blattform wie Instagram, aber durch LinkedIn jetzt auch.
00:20:23: Und ich würde sagen es ist eine Währung... Das ist wie ein weiterer Skill.
00:20:30: also wenn ich mich heute bewerben würde auf ne Stelle würde ich meine Sichtbarkeit und das Verstehe also meine eigene Sichtbarkeit und Reichweite und das Wissen was sich darüber habe mit verkaufen oder halt mit als skill sagen ok ich bringe das mit dass steht auf meiner haben Seite Währung.
00:20:49: Und ich sag das auch immer, wenn es darum geht zum Beispiel so Markenbotschaft und Unternehmen auszubildenden Corporate Influencer dass sich dann sagt Das ist ja auch was eure Mitarbeitenden lernen wie man sich sichtbar macht Wie man sich platziert wie man Sich positioniert das hat dann immer ein positiven Einfluss auf die Arbeitgeber markieren aufs unternehmen aber sie lernt das natürlich auch als individuum unses wie neuer skill der in einer heutigen zeit schon wichtig ist.
00:21:13: und Trotzdem sage Ich auch immer LinkedIn ist nur eine bühne für mich.
00:21:17: Sichtbarkeit fängt wo ganz anders an oder woanders aufs.
00:21:20: LinkedIn ist eine mögliche Bühne, aber auch sichtbar zu werden.
00:21:24: Also sich über die Wirkung und die Macht von Sichtbarigkeit halt bewusst zu werden ist glaube ich auf dem Arbeitsmarkt heute sehr relevant weil du kannst dich auch sichtlich machen innerhalb des Unternehmens so willst gar nicht auf LinkedIn sichtbawerden oder auf irgendeiner anderen Plattform sondern im eigenen Unternehmen für bestimmte Themen sichtbärer werden Weil sie am Herzen liegen oder weil sich dadurch neue Türen, neue Jobchancen ergeben können.
00:21:47: Das heißt man muss lernen, sich sichtbar zu machen für das was man tut und deswegen glaube ich
00:21:54: dass es
00:21:56: tatsächlich ein Skill ist der heute viel bedeutsamer ist und den man sehr aktiv aufbauen und nutzen kann.
00:22:05: aus meiner Perspektive sollte, weil wenn die Leute nicht wissen dass es dich gibt und was du machst dann können sie halt auch nicht auf dich zukommen.
00:22:12: Und dann werden sich ganz viele Türen nicht öffnen wie sich durch deine Sichtbarkeit halt öffnet.
00:22:19: Ist so Dich Sichtbarkeitsgleichen?
00:22:20: Wie Reichweite oder gibt's da für Dich einen Unterschied?
00:22:24: Nee also ist natürlich schon so das man Sichtbarkeiten mit Reichweiten messen kann.
00:22:30: Also wir versuchen ja natürlich schon immer nach Zahlen Messbarer machen und natürlich kannst du sagen, du kannst einerseits sagen hey ich bin, nehmt mir noch mal LinkedIn als Beispiel.
00:22:39: Ich bin hier super sichtbar.
00:22:40: Ich interagiere und postiere regelmäßig.
00:22:42: Ich stehe für die Themen.
00:22:44: Und dann ist es natürlich ein messbacher Faktor Erreichst du damit jede Woche Zehntausend Menschen oder erreichst man mit jeder Woche fünf Hundert Menschen?
00:22:54: Das ist halt einfach eine Messgröße Die wir häufig suchen und die dem Ganzen natürlich schon ein bisschen mehr Relevanz oder weniger Relevance gibt.
00:23:01: das is hart gesagt, aber aus Marketingperspektive sicher so.
00:23:06: Das ist ein Unterschied, wie viele Menschen du damit erreichst.
00:23:08: und ich dann aber auch immer sage, es ist ja schon mehr zu sagen, ich erreiche jede Woche fünfhundert Menschen weil stell dir mal fünfhundert Menschen vor denen du sprichst deswegen lohnt sich das auch lohnt dich auch schon für zehn oder zwanzig das zu machen.
00:23:23: erstens wenn sie richtigen sind so viel hilft auch hier nicht viel.
00:23:26: es geht auch darum ob das sehr zielgruppenspezifisch ist die richtigen Menschen damit erreichst, dass es nochmal um die Messgröße dann noch mal neu einzuordnen.
00:23:34: So geh du erreicht so viel Menschen aber wieviel davon fallen halt in die Menschen also in die Zikro, die du auch erreichen willst?
00:23:40: Es ist natürlich schon glaube ich ein Zielbild da eine wachsende Größe zu haben weil mit der wachsenen Reichweite hast nimmst du Wachsenden Einfluss.
00:23:49: das ist glaube ich schon was man nicht ganz abstreiten kann.
00:23:52: Aber sollte der Anspruch sein einfach per se viele zu erreichen damit's halt viele sind.
00:23:57: Ja genau das wollte ich gerade sagen.
00:23:59: Beim Pool Prinzip geht es auch immer um den indirekten Weg tatsächlich, also dass nicht das Ziel des Ziel ist.
00:24:06: Also im Sinne von ich gehe jetzt los, um XY Menschen zu erreichen was man dem quasi nicht so hinterherjagt.
00:24:15: Das ist dann wieder push finde ich sondern eher um... Was geht's mir wirklich zum Beispiel dieses Thema XY bei Zikope XY zu verbreiten und dann ist glaube ich diese Messkulisse Interessant und nice to know, aber gar nicht unbedingt so das Wichtigste.
00:24:35: Weil es dann mehr um den Weg geht ja?
00:24:37: Ja, das finde ich auch etwas mit Relevanz weil das Thema ist ja auch... Du hast trotzdem die Zahlen auf Social Media Plattform nie zu hundert Prozent unter Kontrolle.
00:24:47: wir können denen alles nicht kontrollieren.
00:24:49: Es gibt immer noch jeder von uns ist mal erstaunt über ein Post der viel besser performt als man dachte oder schlechter als man dachte.
00:24:56: Das heißt du hast darüber nicht die Kontrolle und das bringt dich dann, das nimmt dir dann Motivation oder wirft dich aus der Bahn.
00:25:03: Wenn ich das verunsichert weil du jetzt denkst, oh das war jetzt deswegen ist es nicht wichtig oder Leute finden nicht gut was ich mache und dann würdest du wahrscheinlich sehr schnell auch aufhören, weil dann findest du es unangenehm oder denkst es nicht gut, was du machst?
00:25:15: Und wenn du sagst... Ich teile das, weil es ist mir ein Anliegen und es ist wichtig.
00:25:21: Ich glaube diese Message ist wichtig.
00:25:22: ich kann damit was Positives bewirken.
00:25:24: Ich glaub dieses Wissen sollte geteilt werden.
00:25:27: Also ich hab da so eine intrinsische Motivation dahinter.
00:25:30: Dann verkraftest du auch wenn der Post schlecht ausgespielt wird oder unter deinen Erwartungen bleibt Weil du sagst Es war für mich wichtig das nach außen zu tragen Und dann ziehst du's halt auch durch und dann hältst du's auch durch.
00:25:41: Und dann hältste auch die vermeintlichen Rückschläge in Form von weniger Reichweite als du dir erhofft alle, dass es gewisse Glücksgefühle auslöst.
00:25:51: Also in Form von Likes und Kommentaren sind einfach technologische Effekte sind an die wir auch gewöhnt worden sind.
00:25:58: Dann hältst du das auch viel besser aus und du hältst es länger durch.
00:26:01: und da kommt bei mir auch wie du vorher gesagt hast so ein bisschen spirituelle Ebene.
00:26:06: ich bin auch der Meinung, wenn man Freude folgt also wenn du das teilst und dafür voll brennst dann spürt Auch digital, man spürt es über deinen Content.
00:26:15: Man spürte es über dein ... alles was du teilst und wirst langfristig damit die richtigen Menschen anziehen weil du das mit so einer Innenbrunst machst.
00:26:23: Ja.
00:26:23: Und nicht weil du teilst, weil du denkst dass jetzt halt was funktioniert sondern weil du tailst als der Anliegen ist aber nicht so der Meinung das wird sich langfristigt immer durchsetzen und auszahlen vor allem auch weil du viel länger dann durchhältst und wieder dabei zu bleiben.
00:26:38: Hundertprozent ja!
00:26:40: Das ist auch Ein wichtiger Aspekt.
00:26:42: tatsächlich bei dem Pull-Prinzip und das was du beschreibst, dann hat halt ein Post mal weniger oder vielleicht im schlimmsten Fall einen Shitstorm.
00:26:51: Oder vielleicht auch negative Kommentare oder Menschen die halt komplett anders sehen als du sozusagen.
00:26:57: Dass man nicht einknickt zu sagen dass es so wichtig ist, dass man eben vorher dieses Standing für sich rauskristallisiert hat Substanz sozusagen steht und auch voll dahinter stehen kann.
00:27:11: Also ich heiße ja nicht ohne Grund die Marketing Therapeutin, weil ich eben unter anderem gemerkt habe dass das so eine krasse Hürde ist dieses dass viele Menschen sehr stark im Außen sind oder halt bei den Bewertungen von anderen und die eigene Meinung die eigene Stimme irgendwie weniger wichtig erscheint als Die von anderen, gerade im Internet komischerweise.
00:27:36: Und das für sich zu drehen steckt natürlich ganz viel... Also auch wieder ein innerer Prozess.
00:27:45: Ich hoffe auch und ich glaube auch, dass es was für die jüngere Generation langfristig noch viel wichtiger wird, das zu lernen damit umzugehen.
00:27:54: Es ist etwas ganz anderes ... Das jetzt aus unserer Perspektive, also je älter und je klarer man sich schon ist darüber wer man ist.
00:28:05: Wofür man steht, wer man sein will.
00:28:08: Was ja auch erst im Laufe der Zeit kommt.
00:28:10: Desso einfacher kann man mit Social Media Sichtbarkeit und dem Erfolg oder nicht vorhandenen Erfolg oder den Missgunst oder mal schwierigen Shitstorms umgehen als wenn du halt... Also das ist glaube ich so ein krasser gesellschaftlicher Lernprozess, den es ja so in der Form früher gar nicht gab.
00:28:33: Und was ich allgemein jetzt merke in der Arbeitswelt ist, was da total hilft, ist halt diese Bekleidung zu haben.
00:28:40: Deswegen fällt es ja vielen schwer von sich aus zu sagen Ich leg hier jetzt los und deswegen sagen Menschen okay, ich brauche dann die Bekleitung weil du hast dieses Sparrowing, du hast jemand, der dich bestärkt, du hasst einen Vier-Auben-Prinzip, jemand der nochmal sagt hey dass wie du's geschrieben hast er gibt Ich verstehe das.
00:28:54: Die Message ist klar, ich finde es gut aus dem und dem Grund.
00:28:59: Wir haben das herausgearbeitet so du bist nicht alleine damit.
00:29:03: wenn man das zum Beispiel mit Markenbotschaft in einem Unternehmen macht und die sind auf so zu neun oder zu zehnt oder so dann ist es auch im Unternehmen aber dann ja auch sichtbar.
00:29:11: also hey wir sind so eine Gruppe man bestärkt sich so gegenseitig und der Mensch ist halt ein Rudeltier und fühlt sich halt im Brutlauch sicherer.
00:29:17: deswegen sage ich immer ... holt euch da Support, also entweder macht das mit einem Content-Buddy... ... holte ich professionelle Unterstützung.
00:29:25: Also dieses alleine daraus zu gehen ist halt super bold und es kann nicht jeder.
00:29:30: und vor allem ist es schon auch hilfreich jemand an der Seite zu haben, ... ... mit dem man das Ganze durchgeht und der da vielleicht auch eigenerfahrungswerte mitbringt,... ... weil das sage ich auch immer wieder zu Kunden sich so sichtbar.
00:29:46: auf so eine Bühne zu stellen, digital auch braucht extrem viel Mut.
00:29:50: Weil du wirst voll... Du wirst halt einfach sichtbar.
00:29:53: wie oft stehen wir denn im Real Life wirklich auf einer Bühnen vor ein paar hundert Menschen?
00:29:58: Das passiert ja viel schneller auf Social Media und das macht auch was mit einem.
00:30:02: also irgendwie ist es für viele schon erstrehm set.
00:30:04: man will die Reichweite aber wenn sie dann mal da ist kann das halt auch ganz schnell überfordern sein weil man merkt dann im echten Leben, hey ich werde darauf angesprochen und auf einmal bin nicht dafür so sicher war wie ich denn jetzt damit um.
00:30:16: Das
00:30:17: ist
00:30:17: glaube ich für alle ein innerer Prozess und es fühlt sich auch für alle erstmal
00:30:21: ganz oft
00:30:21: unbequem an.
00:30:22: Ja!
00:30:23: Ich kann mir vorstellen vor allem bei den Menschen die du betreuest die in diesem Anstellungsverhältnis drin sind weil das ist ja noch mal viel krasser dass man zu einem Rudeltier wird.
00:30:35: Also da ist es ja total... wichtig und auch irgendwo natürlich eine Überlebensstrategie, dass man jetzt nicht aus der Gruppe so crazy hervorsticht.
00:30:45: Aber gerade für auch irgendwie Aufmerksamkeit auf einer Bühne muss man ja hervorstechen auf irgendeiner Ebene.
00:30:51: Und dann diesen Switch zu machen quasi okay.
00:30:55: in den normalen Arbeitswelt ist es wichtig das ich jetzt nicht mega anecke aber auch Social Media tut es manchmal ganz gut anzuecken um da aneckend willen ein klares Standing, eine klare Meinung zu vertreten.
00:31:08: Und ich glaube Menschen die so von der Persönlichkeitsstruktur unternehmerisch sag' ich jetzt mal Sinn und die vielleicht auch schon länger ihr eigenes Business haben den kann das vielleicht sogar ein Ticken leichter fallen.
00:31:21: also ich merke immer Leute die ich betreue oder relativ frisch aus dem angestellten Verhältnis kommen Die haben damit auf jeden Fall mehr Probleme als Leute die es irgendwie schon seit fünf Jahren selbstständig sind.
00:31:32: weißt du wie ich meine?
00:31:33: Voll weil du natürlich das auch finde ich die Ausgangslage ist so wenn du das im Rahmen einer Anstellung machst.
00:31:38: Machst du es nicht nur für dich sagt immer so eine, dass ist ja dann wirklich häufig nicht die reine Personal Brand sondern irgendwo Corporate Influencing.
00:31:46: Wenn es vom Arbeitgeber supportert wird, wenn du auch über die Kultur über das Unternehmen sprichst, dann sprichest du nie ganz allein nur für Dich.
00:31:52: also es hängt immer ein bisschen davon ab.
00:31:54: eben was ist die Grundlage?
00:31:55: oder sagst du ich mach das jetzt rein?
00:31:56: Für mich ist komplett entkoppelt aber das ist selten.
00:31:59: wenn du... In einem Unternehmensarbeit hat das da immer Auswirkungen,
00:32:02: d.h.,
00:32:03: du hast einen ganz anderen Kontext und einen anderen Rahmen in dem du dich bewegst und musst diesen Rahmen natürlich irgendwie auch einhalten.
00:32:12: so und trotzdem ist ja jeder... ...ein Individuum und dann muss man eben gucken wo der Rahmen ist.
00:32:19: also was es die Schnittmenge von meiner Persönlichkeit oder vom Arbeitsumfeld.
00:32:25: und trotzdem sage ich auch zu jemanden hey du begeisterst sich jetzt irgendwie noch für Nachhaltigkeit, das ist aber jetzt gar nicht part of the job.
00:32:32: Ist egal!
00:32:33: Dann machen wir halt bei einem von acht Beiträgen im Monat, widmest du dich vor dem Thema Nachhaltigkeit?
00:32:38: Weil du als Person dafür brennst und es für dich voll wichtig so go for it.
00:32:42: Das darf trotzdem Teil von deiner Sichtbarkeitsstrategie sein.
00:32:46: Aber es ist dann vielleicht der Hauptteil, weil's nicht part-of-the-job ist und nicht wie wir dich auch im Rahmen vom... im Unternehmenskontext positionieren, als Experte für oder als Fortleader in dem und dem Bereich.
00:33:01: Aber trotzdem spielt das natürlich rein und ist wichtig weil es macht dich als Person aus und es macht das Gesamtbild von dir sehr klar also viel klarer greifbar wer du bist.
00:33:10: Das glaube ich immer so.
00:33:11: ein Balanceakt und wenn man selbstständig ist wie wir beide ist natürlich so Ich kann mir per se über alles posten was ich möchte weil ich mich natürlich in meinem eigen definierten Rahmen bewege ist natürlich nochmal anders.
00:33:24: Ja, rein vom Ding her können wir das.
00:33:25: Aber ich weiß nicht wie's dir ging... Also mir ist es so im allerersten Jahr der Selbstständigkeit ultra schwer gefallen auf LinkedIn so richtig Real Talk auch rauszuhauen was ich wollte weil ich halt irgendwie immer noch dachte alte Arbeitgeber oder Führungskräfte oder so könnten es lesen und weißt du man.
00:33:44: also ich war so innerlich eigentlich noch In meiner angestellten personality und der identität aber äußerlich halt schon irgendwo anders.
00:33:53: Und dann halt so diesen switch zu machen war total wichtig,
00:33:58: ich hatte eher so... Ich habe es einfach irgendwie gemacht.
00:34:02: da war sicher auch das ich einfach gemacht.
00:34:04: ich finde weiß aber was du meinst.
00:34:05: also ich hab immer gesagt Mir ist das nicht unangenehm von meinen engsten Freunden und meiner Familie, weil die werden immer hinter mir stehen.
00:34:13: Mir ist es nicht unangegenehm vor ganz Fremden, die sich mit mir vernetzt haben oder folgen, weil sie kenn ich ja nix.
00:34:20: Es ist immer diese Zwischenphase von früheren Schulkameraden, früheren Kollegen und so, wo man dann ein bisschen ist ... Die denken jetzt was macht sie da?
00:34:29: Weil meine Freunde in der Familie wissen das ja, die sind nah an mir dran.
00:34:32: Und da ein bisschen drüberzukommen über diesen Grinch Mountain drüber zu kommen... Da braucht man schon Durchhalte vermilgen und es ist dann auch ein bisschen unwirklich manchmal.
00:34:42: Wobei ich echt immer gemerkt habe, dass das viel... Also die meisten eher so irgendwann auf einen Zug kamen und gesagt haben, ich find's voll cool!
00:34:47: Ich guck mir an, ich finds voll mutig.
00:34:48: also es ist immer viel positiver als man es denkt.
00:34:50: oder die Leute, die das komisch finden eigentlich auch selten ins Gesicht sagen werden wenn sie dich treffen, ich finde sie übrigens voll komisch, die behalten das eh für sich.
00:35:00: Ich weiß was du meinst?
00:35:06: Ich fand eher jetzt, wenn man irgendwann in so einem bestimmten Bereich tätig ist, hatte ich dann häufig das Gefühl und davon versuche ich mich jetzt auch gerade zu lösen.
00:35:13: Und auch in so ein Prozess.
00:35:16: Positionierung in dieser Bubble, das ist was man mit mir verknüpft.
00:35:20: Das ist was von mir erwartet wird rein strategisch.
00:35:23: Ist es wichtig dass jetzt immer auf diese Säulen einzahlen?
00:35:26: Dass ich mich selber eingeschränkt habe.
00:35:29: In dem war es mich eigentlich alles beschäftigt und das hatte ich am Anfang nicht so.
00:35:31: Am Anfang hab ich einfach drauf losgepostet.
00:35:33: Dann hat sich auch LinkedIn per se erst mal verändert.
00:35:36: dann ist es natürlich auch so dass die Konkurrenz größer wurde ist gewachsen, immer mehr wurden aktiv.
00:35:42: Das hat das ganze Spiel auch einfach verändert.
00:35:45: So als ich dann irgendwann gemerkt habe, boah!
00:35:47: Ich bin voll blockiert oder ich brauche es dann wirklich nur weil ich denke, dass wäre jetzt relevant oder das sollte ich ja tun und dann mich davon auch irgendwann wieder zu lösen.
00:35:55: Und jetzt wieder zu sagen... ...ich hab voll viele kreative Dänen und ich würde die voll gern ausprobieren und dann so boah, ich weiß nicht ob die funktionieren.
00:36:04: und jetzt ist man aber bei mir gewohnt zu diesem Themenpositionen, wir wissen das ist eigentlich wichtig diese gleich gebleibenden Themen.
00:36:10: Das heißt ich nehme da so einen Reichweiten-Einbruch vielleicht auch in Kauf und dass es immer mit ein bisschen Mut verbunden wird wie vorhin gesagt haben eine gewisse Messgröße und dann denke ich was machte?
00:36:21: Und trotzdem habe ich gemerkt und da kommen wieder auf die Frage zurück KI Content Flut, dass ich dachte wo ich hab Lust wieder kreativer zu sein und Dinge auszuprobieren und mich wieder freier zu bewegen mich mehr zum Ausdruck zu bringen, unabhängig von irgendwelchen Reichweitenregeln und Algorithmus-Updates.
00:36:40: Und das hat jetzt aber so zu funktionieren und so macht man das ja weil es irgendwann sonst so eingefahren ist.
00:36:45: dann habe ich die Freude dran verloren und jetzt bin ich so ein bisschen so sprengen und einfach machen worauf ich Lust hab, so'n bisschen die Naivität mit der ich's am Anfang gestartet hab.
00:36:54: Dann über drei Jahre Business bisschen verloren hab, weil man hat so einen... Ja, man hat so einen festen Platz gefunden in dieser Online-Sichtbarkeit und den jetzt auch wieder ein bisschen zu verlassen.
00:37:04: Und zu sprengen und sagen ja ich will mal wieder Dinge ganz anders machen, weil ich Lust dazu habe.
00:37:10: Ja voll spannend!
00:37:12: Weil was du beschreibst ist finde ich also ein bisschen echter... Also du bist glaube ich ein bisschen in dieses Push-Prinzip.
00:37:19: stark dann rein.
00:37:21: stark dann dieses Ziel fokussiert von Reichweite und Sichtberge in dieser Zahl, wie wir es ja vorhin auch schon gesagt haben.
00:37:27: Und dann passiert das glaube ich automatisch sobald man dem hinterher jagt, sag' ich jetzt mal im Zitat, passiert es automatisch dass man wie so einem eigenen Käfig eigentlich sitzt plötzlich weil man quasi nicht mehr aus der Freude heraus macht oder aus dem was man wirklich zu sagen hat sondern doch eher halt eine Ziel gerichtet und dann muss
00:37:52: man das aufbrechen.
00:37:53: Man muss es wieder aufbrechnen, aber natürlich auch in der Selbstständigkeit ist natürlich auch ein funktionierendes Prinzip sehr dankbar weil es dir irgendwann eine gewisse Ruhe und Klarheit gibt und du dann das auf brechen und Dinge anders machen immer ja mit einem Grundrisiko erst mal verbunden ist und auch wir eine gewissen Sichtbarkeit und Reichweite brauchen, weil darüber finden uns ja auch die Kunden viel orientierten, weil wir natürlich einerseits haben wir die Freiheit über alles zu posten was wir wollen mit kein Angestelltenverhältnis im Hintergrund ist.
00:38:27: Gleichzeitig sind wir davon darauf angewiesen Aufträge und Kunden zu finden in unserem Bereich und deswegen ist man dann häufig in dieser Zielrichtung und das ist für mich auch dieser Balanceakt zwischen ja ich glaube es ist allgemein zwischen Push und Pull dann einfach ein Balanceakt und sein Maß finden.
00:38:49: Ja, vielleicht ist es tatsächlich auch ein Zeichen.
00:38:53: Ich will jetzt hier keine Marketing-Therapie starten aber vielleicht ist das auch ein zeichen dass du nochmal echt eine Positionierung anschauen darfst ob halt diese Position die du damals entschieden hast also die Richtung über Thema und so ob das überhaupt gerade noch so stimmig ist weil oft merkt man das ja dann auch am Content oder an dem wenn man gewisse Maßnahmen einfach irgendwie keinen Spaß mehr machen Oder man sich nicht mehr so hundertprozentig begeistern kann für gewisse Dinge, die man mal entschieden hat.
00:39:23: Dass man da vielleicht auch einen kleinen
00:39:26: Refreshment haben will.
00:39:30: Und das macht es ja auch Spaß.
00:39:32: Das ist voll schön.
00:39:34: jetzt auch so... Das schließt grad den Kreis weil wir eigentlichs auch so gesagt haben Du brauchst dieses Pull, so wofür gehst du los?
00:39:41: und warum machst du das?
00:39:42: Und es ist auch nicht so dass man's halt einmal beantwortet.
00:39:46: Dann steht das!
00:39:47: Sondern immer wie den regelmäßigen Abständen muss man das eroieren, verändert sich, bewegt sich... Man verliert vielleicht aus den Augen.
00:39:54: Das ist ja das spannende Anpositionierung.
00:39:56: Unser Leben ist so dynamisch, dass Faktoren im Außen verändern der Lebenssituation.
00:40:00: Neue Wünsche, Bedürfnisse.. Es ist so viel was darauf einzahlt, dass man sich einfach immer wieder überlegen darf Bin ich gerade noch on track?
00:40:10: Hat sich meine Richtung vielleicht verändert, will ich die vielleicht verändern.
00:40:14: Was ist das was mich jetzt eigentlich selber zieht?
00:40:17: Also was ist mein Pool?
00:40:19: Ich will andere anziehen aber was zieht auch mich?
00:40:21: Was meine Perspektive wohl hin und das ist glaube ich die Quintessenz aus unserem Gespräch uns zu dieser Frage mit Sichtbarkeit ist eine Währung irgendwo ja, aber es hat auch einfach viel mit unserem eigenen Purpose und mit dem was wir halt wofür wir auch sicher sein wollen.
00:40:40: Und wo wir vielleicht auch einen Wirkungskreis in der Relevanz erzeugen wollen zu tun.
00:40:45: Ich glaube wir können beide sagen unter dem Thema KI Flut, KI Content Flut sind wir glaube ich beide da.
00:40:51: wenn du findest wofü du brennst kannst du KI als Unterstützung nehmen?
00:40:54: Du bist immer diese deine ganz eigene einen ganz eigenen Ton damit reinbringen, das was man eben Kain fragen kann.
00:41:01: Dieses persönliche, diese persönliche Note und dass somit auch andere dann mit anziehen kannst.
00:41:06: ich glaube das ist ein schöner Abschluss.
00:41:08: Ja vielen vielen Dank dir!
00:41:10: Ich finde es war ein ganz tolles Gespräch und wir haben viele tolle gemeinsame Gedanken weitergesponnen und ergänzt mit unseren eigenen Perspektiven.
00:41:19: also danke dafür und an alle die uns vielleicht sich zugehört haben Wir freuen uns über euer Feedback Und ich freue mich natürlich auch, wenn ihr bei der nächsten Folge von Lidus an Plak wieder einschaltet.
00:41:30: Bis dahin alles Gute!
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